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Westerwald

Sonne lachte den Radlern bei „Jedem sayn Tal“

Der Radwandertag mit Erlebnischarakter „Jedem sayn Tal“ hat am Sonntag eine Vielzahl von Pedalrittern, aber auch Inlineskater und Wanderer auf die malerische, wildromantische autofreie Strecke im Sayntal entlang des gleichnamigen Baches von Selters durch die Orte Ellenhausen, Breitenau, Deesen, Kausen und Isenburg bis nach Bendorf-Sayn geführt. Mitradeln und feiern war bei diesem Radfahr- und Wanderspektakel angesagt.

Westerwald – Der Radwandertag mit Erlebnischarakter „Jedem sayn Tal“ hat am Sonntag eine Vielzahl von Pedalrittern, aber auch Inlineskater und Wanderer auf die malerische, wildromantische autofreie Strecke im Sayntal entlang des gleichnamigen Baches von Selters durch die Orte Ellenhausen, Breitenau, Deesen, Kausen und Isenburg bis nach Bendorf-Sayn geführt. Mitradeln und feiern war bei diesem Radfahr- und Wanderspektakel angesagt.

Vor dem offiziellen Startschuss für das beliebte Freizeitvergnügen, das in diesem Jahr bereits zum 19. Mal Radfahrer, Skater und Wanderer in das landschaftlich reizvolle Sayntal einlud, fand in Selters ein Fahrradgottesdienst mit dem evangelischen Pfarrer Winfried Wehrmann statt, der die Teilnehmer mit Gottes Segen auf die rund 25 Genusskilometer entließ.
Musikalische Unterhaltung und ein kurzweiliges Rahmenprogramm gab es buchstäblich an allen Ecken und Enden. Die Anrainergemeinden, Vereine, die Gastronomie und auch einzelne Familien hatten allerhand auf die Beine gestellt. So lud in Selters ein Krammarkt zum Stöbern und Kaufen ein, die Waldschule lockte Interessenten an, die sich der heimischen Fauna verbunden fühlen, und beim Tag der offenen Tür standen im Jugendhaus Spiel und Spaß im Vordergrund. Auf dem Selterser Marktplatz sorgten auf der Freilichtbühne neben Tanzgruppen der Musikverein und der Kirchenchor von Schenkelberg für musikalische Unterhaltung. Für eine Radel-Verschnaufpause hielt die Feuerwehr Selters im Steinbruch der Familie Bell kulinarische Köstlichkeiten bereit. In Ellenhausen lud ein Gaukler-Café Gäste zum Verweilen ein.
Vorbei an beschaulichen Bauernhöfen, durch alte Dörfer und entlang zahlreicher Stationen, die unterwegs auch etliche Überraschungen und Spaß für Kinder boten, war der Tag des autofreien Sayntales für alle, die dabei waren, ein abwechslungsreiches Erlebnis. Musik, Gesang und Tanz waren in Deesen, in Isenburg, in Bendorf-Sayn und Kausen angesagt, wo die Feuerwehr neben den musikalischen Intermezzi auch Übungen mit und für Kinder durchführte. In Breitenau veranstaltete der Heimatverein Haiderbach einen Motorsägen-Wettkampf, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab.
Wer mochte, konnte im Sayntal der 150 Jahre alten Quengsmühle einen Besuch abstatten. Der Biergarten im Schmetterlingsgarten in Bendorf hatte seine Pforten geöffnet, denn „Jedem sayn Tal“ hieß auch jedem seine kulinarischen Leckerbissen. Viele Köstlichkeiten aus Küche, Keller, Grill- und Bratpfanne zwangen die Radler, Skater und Wanderer geradezu, sich für die Weiterfahrt ordentlich zu stärken. Übrigens, der Wettergott schaute gnädig ins Sayntal, das für einen Sonntag lang ganz ohne Lärm und Abgase zu einem Dorado für sportliche Naturfreunde mutierte. hpm

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