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Obererbach/Hundsangen

Sicher zwischen Hundsangen und Obererbach pendeln: Wander- und Radweg "Ober-Hu" eröffnet

Susanne Willke

Mehr als 30 Jahre hat es gedauert, bis der Verbindungsweg zwischen Obererbach und Hundsangen Wirklichkeit geworden ist. Am Wochenende war es dann so weit, und das obligatorische rot-weiße Band konnte endlich durchschnitten werden. Neben den Ortsbürgermeistern Reinhard Krämer für Obererbach und Marco Weißer für Hundsangen sowie Klaus Lütkefedder als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod nahmen auch weitere Ratsmitglieder sowie Bürger der beiden Gemeinden teil. Lütkefedder taufte den Weg mit einem Augenzwinkern auf den Namen „Ober-Hu“.

Neben den vielen Kleinen (vorne), die zukünftig den Weg zwischen Obererbach und Hundsangen nutzen können, eröffneten (von links) Mario Steudter, Markus Novian, Marco Weißer, Volker Blum, Reinhard Krämer, Jörg Weber, Klaus Lütkefedder und Dirk Kaiser den Weg nun offiziell. Foto: Susanne Willke
Neben den vielen Kleinen (vorne), die zukünftig den Weg zwischen Obererbach und Hundsangen nutzen können, eröffneten (von links) Mario Steudter, Markus Novian, Marco Weißer, Volker Blum, Reinhard Krämer, Jörg Weber, Klaus Lütkefedder und Dirk Kaiser den Weg nun offiziell.
Foto: Susanne Willke

Knapp einen Kilometer ist der Weg nur lang, und doch bedeutet er den Bürgern viel. Denn durch ihn gelangen sie nun, egal, ob zu Fuß, mit dem Rad, dem Kinderwagen oder dem Rollstuhl, sicher in den Nachbarort. Zudem ist der Weg auch Teil der Rheinland-Pfalz-Radroute geworden, die vorher über die Umgehungsstraße K 154 zwischen Dreikirchen und Obererbach führte.

Dem einen bringt der Weg Spaß und Sport, dem anderen eine gemütliche Tour zum Einkaufen. Eine Infrastruktur, die die Gemeinden ein kleines Stück weiter zueinanderbringen und auch zu ihrem Nutzen gereichen dürfte. Nicht umsonst fand das kleine Eröffnungsfest, das die Gemeinde Obererbach bezahlte und der Jugendkulturförderverein Obererbach organisierte, sozusagen auf halber Strecke zwischen Hundsangen und Obererbach statt. So war auch der genaue Standort symbolträchtig: In der Gemarkung Obererbach auf dem Grundstück eines Hundsängers. Zwar war die Zahl der Hundsänger Gäste ein klein wenig niedriger als die der Obererbacher, doch es stiftet – quasi zum Ausgleich – Helmut Hönig aus Hundsangen zwei Bänke, die demnächst, ebenfalls auf halber Strecke, aufgestellt werden sollen.

Die ersten Überlegungen zu diesem Weg begannen schon vor Jahrzehnten, konkreter wurde es dann wohl um das Jahr 2004 herum. Seitdem rangen die beiden Gemeinden um jedes Grundstück entlang dieses Weges. Und natürlich musste auch die Kostenfrage immer wieder neu diskutiert werden.

Am Ende schlossen die Gemeinden einen Kooperationsvertrag mit der Verbandsgemeinde Wallmerod, über den ein Landeszuschuss von 44.000 Euro möglich wurde. Waren aber zu Beginn dieses Jahres noch Baukosten von rund 100.000 Euro im Gespräch, so lag die Kalkulation bei Baubeginn im Juni schon bei rund 160.000 Euro. Eine Schlussrechnung gebe es jedoch noch nicht, so Klaus Lütkefedder. Die Preissteigerung sei den gestiegenen Baukosten geschuldet, heißt es aus Obererbach. In Hundsangen jedoch wird diese kritisch betrachtet.

Doch das kleine Eröffnungsfest unter dem Westerwälder Mond mitten in den Wiesen und Feldern ging noch bis in den späten Abend hinein. Auf diese Weise wurde der Weg schon in den ersten Stunden seines Daseins sehr gesellig genutzt.

Von unserer Redakteurin
Susanne Willke
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