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    Westerburg

    Schulsozialarbeiterin Charlotte Dückers willkommen geheißen

    Derzeit besuchen 855 Schüler die Realschule plus Westerburg, davon rund 75 die Ganztagschule. In Kooperation zwischen der Verbandsgemeinde Westerburg als Schulträger und dem Diakonischen Werk im Westerwaldkreis (DW) als freier Träger der Jugendhilfe ist zum Schuljahr 2011/2012 eine Teilzeitstelle Schulsozialarbeit an dieser Einrichtung integriert worden. Mit viel Elan ist Charlotte Dückers (Pädagogin und Ethnologin) dabei, diese mit Leben zu erfüllen.

    Der Realschule plus in Westerburg steht mit Charlotte Dückers nun eine Schulsozialarbeiterin zur Verfügung. Sie wurde von Schulleiterin Bärbel Gilles mit offenen Armen empfangen. Eingerichtet wurde die Teilzeitstelle in Kooperation von der Verbandsgemeinde Westerburg und dem Diakonischen Werk im Westerwaldkreis.
    Der Realschule plus in Westerburg steht mit Charlotte Dückers nun eine Schulsozialarbeiterin zur Verfügung. Sie wurde von Schulleiterin Bärbel Gilles mit offenen Armen empfangen. Eingerichtet wurde die Teilzeitstelle in Kooperation von der Verbandsgemeinde Westerburg und dem Diakonischen Werk im Westerwaldkreis.
    Foto: Röder-Moldenhauer

    „Es gibt hier – wie an jeder Schule – vielschichtige Probleme, die nicht immer mit der Schule selbst zu tun haben. Dafür ist es wichtig, einen Ansprechpartner zeitnah vor Ort zu haben“, erklärt Schulleiterin Bärbel Gilles.

    „Die veränderten und mittlerweile oft komplexen und belastenden Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen machen diese Zusammenarbeit notwendig“, bekräftigt Diplompsychologe Frank Müller (DW). Und der Leiter des DW, Wilfried Kehr, bestätigt: „Wir arbeiten ja bereits seit vielen Jahren gut miteinander“. Dass der Stein des Weisen nicht neu erfunden werden müsse, sondern auf das fachkundige und vielseitige Hilfs- und Beratungsangebot des DW zurückgegriffen werden könne, betonte auch Gerhard Loos (Bürgermeister der VG Westerburg).

    Die Schule, so erläuterte Gilles weiter, registriere Veränderungen im Verhalten der Schüler sehr zeitnah und sei oft erste Anlaufstelle in Problemsituationen. „Soziostrukturelle Faktoren wie Trennung und Scheidung, Langzeitarbeitslosigkeit, Migration, schlechte Wohnqualität, geringes Bildungsniveau, psychische Erkrankung oder Suchterkrankung sowie Defizite in der Erziehungs- und Bildungsgestaltung spiegeln sich in der Schule wider. Die Folgen sind Sprach- und Bildungsdefizite, soziale und emotionale Auffälligkeiten im Verhalten und sozialer Rückzug. Das hat verheerende Konsequenzen für die Entwicklungschancen“, weiß Müller.

    Mit sozialpädagogischer Unterstützung sollen nun die sozialen und emotionalen Kompetenzen dieser Kinder und Jugendlichen gestärkt werden. Es wird sowohl Einzelfallhilfe als auch sozialpädagogische Gruppenangebote und offene Angebote (Begegnungsmöglichkeiten) geben. Eltern können zur Beratung in die Schule kommen, sich telefonisch einen Rat holen oder einen Hausbesuch vereinbaren.

    Dabei wird auf Vernetzung und Kooperation gesetzt – innerhalb der Schule, zu den Eltern, aber ebenso im Kontakt mit Fachdiensten und Ämtern. „Ich will unterstützend wirken, Ansprechpartnerin für die Kinder, Eltern und Lehrer sein“, bekräftigt Dückers. Die ersten Arbeitstage hätten bereits gezeigt, dass ihre Hilfe wirklich in Anspruch genommen werde.

    Die Schulsozialarbeiterin ist an Schultagen von 8 bis 13.15 Uhr im Raum 15 des Gebäudes W (Wörthstraße) sowie unter Telefon 02663/980 113 in der Schule zu erreichen. Darüber hinaus können weitere Termine mit ihr vereinbart werden. Von unserer Mitarbeiterin Angela Baumeier

     

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