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Dernbach

Rotarier legen Hand an: Wie der Garten am Hospiz gedeiht

Der Garten am Hospiz St. Thomas in Dernbach nimmt Gestalt an. Für die Realisierung zeichnen in erster Linie die Rotary-Clubs Montabaur und Westerwald verantwortlich, denn sie haben die Finanzierung in Höhe von 30.000 Euro gesichert. Der Club Montabaur hat dafür 15.000 Euro, sein Westerwald-Pendant noch einmal 5000 Euro, und der Rotary-Club Deutschland hat noch einmal 10.000 Euro beigesteuert.

Mitglieder des Montabaurer Rotary-Clubs haben bei der Pflanzung des Gartens am Hospiz St. Thomas in Dernbach tatkräftig mit angepackt.
Mitglieder des Montabaurer Rotary-Clubs haben bei der Pflanzung des Gartens am Hospiz St. Thomas in Dernbach tatkräftig mit angepackt.
Foto: Hans-Peter Metternich

Jetzt haben Mitglieder des Montabaurer Clubs bei der Pflanzung unter Anleitung der Firma Gartenwesen Michael Schenkelberg aus Merkelbach und der Diplom-Ingenieurin Regine Eckenroth aus Münstermaifeld tatkräftig mit Hand angelegt. Für die Pflanzaktion hatten schon Tage zuvor Mitarbeiter der ausführenden Firma zwischen Mitarbeiterparkplatz und Hospizgebäude einen kleinen Wall aufgeschüttet und Vorbereitungen getroffen, die erforderlich waren, damit die Rotarier ihre gärtnerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten. Diese konzentrierten sich auf den sogenannten „Weg des Lebens“. Dessen Gestaltung geht auf die Idee von Karin Kübler aus Rengsdorf zurück, die selbst Mitglied im Rotary-Club Montabaur ist.

Auf den ersten Blick wird sich der „Weg des Lebens“ in voller Blütenpracht als farbenreiche gärtnerische Fläche darstellen. Doch dahinter steckt mehr: Die Beete sind in vier verschiedene Bereiche unterteilt. Der Weg – und damit das Leben – beginnt mit der „Geburt“, die eine weiße Blütenpracht symbolisieren soll. Rot steht für die „Hochzeit“. Die „Transformation“ – damit ist der Wandel in der Blüte des Lebens gemeint – spiegelt sich in violett blühenden Pflanzen wider, und der Bereich „Heimgang“ zeigt in blauen Blüten symbolhaft den Weg zum Himmel.

Passende Denkanstöße untermauern die verschiedenen Segmente. „Befiel dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird’s wohlmachen“ verweist auf das Beet der Geburt. Der Auszug aus dem ersten Korintherbrief „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung und Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen“ begleitet das Thema Hochzeit. „Drei Dinge sind aus dem Paradies geblieben: die Sterne, die Blumen und die Augen der Kinder“ fasst das Segment Transformation in Worte, und die Passage „Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch, alle Tage, bis ans Ende der Welt“ aus dem Matthäus-Evangelium steht für den Heimgang.

„Unser Haus des Lebens findet mit dem Weg des Lebens eine glaubenstiefe Ergänzung des St. Thomas Hospizes und wird für unsere Gäste eine schöne Umgebung sein, wenn hier im Frühjahr alles grünt und blüht“, freut sich Hospizleiterin Eva-Maria Hebgen, die bei der Pflanzaktion selbst mit anpackte.

Von unserem Mitarbeiter Hans-Peter Metternich

Montabaur Hachenburg
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