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    Quartier Süd: Erste Bewohner sind eingezogen

    Wesentlich schneller als gedacht schreitet in Montabaur die Entwicklung des neuen Stadtteils Quartier Süd voran. Seit anderthalb Jahren besteht dort Baurecht. Vor wenigen Wochen sind die ersten Bewohner eingezogen.

    Die ersten Einfamilienhäuser auf dem ehemaligen Kasernengelände in Montabaur sind bereits fertig. Der neue Stadtteil Quartier Süd wird sich nun Zug um Zug mit Leben füllen.
    Die ersten Einfamilienhäuser auf dem ehemaligen Kasernengelände in Montabaur sind bereits fertig. Der neue Stadtteil Quartier Süd wird sich nun Zug um Zug mit Leben füllen.
    Foto: Nitz Fotografie

    Von unserem Redakteur Thorsten Ferdinand

    „Wir liegen zwei bis drei Jahre vor dem ursprünglichen Zeitplan“, berichtet Martin Koch von der Firma Quartiersmanufaktur. Die Investorengruppe aus Trier hatte das ehemalige Kasernengelände im Sommer 2013 erworben. Seit anderthalb Jahren besteht dort Baurecht. Vor wenigen Wochen sind die ersten Bewohner eingezogen.

    Zur Erinnerung: Auf dem 41 Hektar großen Areal soll in den kommenden Jahren ein Stadtteil mit unterschiedlichen Wohnformen und einigen Gewerbeflächen entstehen. Entlang der Koblenzer Straße in Richtung Niederelbert wurden ehemalige Fahrzeughallen der Bundeswehr zu Büros und Lagerflächen umfunktioniert. Ein Edeka-Supermarkt auf dem Gelände ist schon seit einigen Monaten geöffnet. In den Hallen, die näher zur Innenstadt liegen, entstehen derzeit Lofts. Die ersten dieser Wohnungen werden voraussichtlich zum Jahreswechsel bezogen. Zudem baut die Stadt Montabaur im Quartier Süd derzeit eine neue Kindertagesstätte.

    Noch weiter fortgeschritten sind einige Projekte in den Neubaugebieten „Grüner Wohnen“ und „Neues Wohnen“ im nordöstlichen Teil des neuen Stadtteils. Dort besteht seit vergangenem Herbst Baurecht. 26 der insgesamt 32 Grundstücke sind schon verkauft und die ersten Bewohner in ihr neues Eigenheim eingezogen. Bis zum Jahresende werden dort circa ein Dutzend Häuser fertig sein, berichtet Martin Koch. Auch die ersten Mietwohnungen können bereits 2016 bezogen werden. Seit vergangenen September laufen die Umbauarbeiten an drei ehemaligen Unterkunftsgebäuden für Soldaten zu modernen Mehrfamilienhäusern. Laut Martin Koch sollen die ersten 18 Wohneinheiten in den Hof-Domizilen noch dieses Jahr vermietet werden. Projektentwickler ist in diesem Fall ein Privatinvestor aus dem Kölner Raum. Weitere ehemalige Kasernengebäude gestaltet die  Firma DBA Deutsche Bauwert AG aus Baden-Baden zu Mehrfamilienhäusern um (unsere Zeitung berichtete).

    Die anhaltend hohe Nachfrage hat dazu geführt, dass die Firma Quartiersmanufaktur nun schon mit der Vermarktung des nächsten Neubaugebiets begonnen hat. Im südöstlichen Teil des Geländes in Richtung B 49 entsteht das Quartier „Wohnen mit Weitblick“ mit insgesamt 42 Baugrundstücken. Bis September sollen dort die Erschließungsstraßen fertiggestellt sein, sodass der Hausbau beginnen kann. Die meisten Grundstücke für Einfamilienhäuser im Quartier Süd sind zwischen 550 und 750 Quadratmeter groß, sagt Martin Koch. Einige Eckgrundstücke haben über 1000 Quadratmeter Fläche. Der Bauboom in der Region ist auch dank der anhaltenden Niedrigzinsphase ungebrochen. Da es für Bankguthaben praktisch keine Zinsen mehr gibt, entscheiden sich immer mehr Menschen fürs Bauen. Großen Wert legt die Firma Quartiersmanufaktur auf ein einheitliches Konzept zur Gestaltung des Außengeländes im jeweiligen Baugebiet. So wird mit den Bauherren die Begrünung der Vorgärten besprochen und ein „Quartiersbaum“ festgelegt. Im Areal „Neues Wohnen“ sind zum Beispiel nur Flachdächer erlaubt. Im Bereich „Grüner Wohnen“ gibt es verschiedene Dachformen. Dort ist allerdings die Geschosszahl vorgeschrieben. Man wolle verhindern, dass später eine italienische Landhausvilla neben einem kubischen Flachdachbau steht, wie man es aus einigen anderen Neubaugebieten kennt, erklärt Koch. Bei Bauherrentreffen im Quartier können sich die künftigen Nachbarn vorab persönlich kennenlernen.

    Noch in der Planungsphase ist die künftige Nutzung der ehemaligen Kantine. Diesen Bereich bezeichnet der Projektentwickler als Campus. Er umfasst darüber hinaus ein ehemaliges Schulungsgebäude der Bundeswehr und das frühere Magazin. Alle drei Gebäude bleiben erhalten, erläutert Martin Koch. Ins Magazin wird die Montabaurer Vermögensberatung Böker und Paul einziehen. In der früheren Kantine soll ein altersgerechtes Wohnprojekt mit circa 30 Plätzen entstehen. Die Gespräche mit einem kirchlichen Träger laufen bereits. Für das Schulungsgebäude ist ein Konzept noch in Arbeit. Die zentral gelegenen Grundstücke sind nur zu 20 Prozent bebaut. 80 Prozent der Flächen bleiben auch künftig Grünfläche und Park. Das soll dem Gebiet eine besondere Atmosphäre geben, erläutert Koch. Wenn der Stadtteil in einigen Jahren komplett entwickelt ist, werden dort voraussichtlich zwischen 400 und 600 Menschen wohnen.

    Am Samstag, 25. Juni, von 14 bis 17 Uhr können sich Interessierte im Quartier Süd über die Grundstücke im Neubaugebiet „Wohnen mit Weitblick“ informieren.

    Montabaur Hachenburg
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