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Westerburg

Pfefferkuchenmarkt bleibt Westerburg erhalten

Bei einem Gespräch im Rathaus der Stadt Westerburg mit Vertretern der Stadt, der Verbandsgemeinde und des Gewerbevereins wurde deutlich, dass der Pfefferkuchenmarkt in Westerburg unbedingt erhalten werden muss. Alle Anwesenden waren sich einig, dass das Konzept jedoch überarbeitet werden sollte, um den traditionellen Weihnachtsmarkt attraktiver zu gestalten. Ob der Markt auch künftig am bisherigen Standort stattfinden wird, ist noch offen. Fest steht, dass die Stadt in Zukunft einen Großteil der anfallenden Kosten übernehmen wird.

Vertreter der Stadt, der Verbandsgemeinde und des Gewerbevereins waren bei einem Gesprächstermin in Westerburg einig, dass das Konzept für den Pfefferkuchenmarkt überarbeitet werden muss. Der Gewerbeverein soll zudem finanziell entlastet werden. Foto: Archiv Röder-Moldenhauer
Vertreter der Stadt, der Verbandsgemeinde und des Gewerbevereins waren bei einem Gesprächstermin in Westerburg einig, dass das Konzept für den Pfefferkuchenmarkt überarbeitet werden muss. Der Gewerbeverein soll zudem finanziell entlastet werden.
Foto: Archiv Röder-Moldenhauer

„Wichtig ist“, so Stadtbürgermeister Ralf Seekatz, „dass die Vereine aus Westerburg und den umliegenden Ortschaften den Markt weiterhin aktiv mitgestalten“. Das Motto „Von Bürgern für die Bürger“ müsse verstärkt mit Leben erfüllt werden.

„Wir dürfen uns auch nicht der Illusion hingeben“, so Seekatz, „dass die Glühwein- und Essensstände stark zu reduzieren sind.“ Natürlich sei es wichtig, neben diesen Ständen auch Kunsthandwerker, einen Gaukler oder auch wieder einen Streichelzoo vorzuhalten, gab der Bürgermeister zu bedenken. Der Vorsitzende des Gewerbevereins, Peter Stoth, ergänzte, dass besonders für die Kinder ein breiteres Angebot eingeplant werden müsse. Auch die ältere Generation sei „mit ins Boot zu nehmen“, gab Kulturreferent Johannes Schmidt zu bedenken. Insgesamt wurde bei der Zusammenkunft ergebnisoffen diskutiert.

„Die Frage des Standortes, ob der Pfefferkuchenmarkt am Alten Markt bleibt oder aber an einen anderen Ort in der Stadt zieht, ist noch nicht abschließend geklärt“, sagte der Bürgermeister weiter. „Wichtig anzumerken ist, dass die finanziellen Fragen geklärt sind. Ich freue mich, mitteilen zu können, dass wir den Gewerbeverein insgesamt stark entlasten werden“, hob Seekatz hervor.

„Auch wenn es derzeit noch etwas früh scheint, so muss das Konzept jedoch schon jetzt intensiv angegangen werden“, gab Nina Engel, die sich seit vielen Jahren um die Organisation kümmert, zu bedenken. Vor diesem Hintergrund wird es am Mittwoch, den 28. Februar, um 18 Uhr im Sitzungssaal „Siegfried von Westerburg“ im Rathaus der Stadt Westerburg ein weiteres Treffen geben, bei dem über die Zukunft und das Konzept des Pfefferkuchenmarktes diskutiert werden soll. „Hierzu sind alle Bürgerinnen und Bürger, die sich einbringen möchten, recht herzlich eingeladen“, machte Bürgermeister Ralf Seekatz deutlich. „Wir sind dankbar für jede Idee und für jeden Verbesserungsvorschlag“, freut sich auch Stoth über die Fortsetzung der erfolgreichen Veranstaltung, die jedes Jahr über vier Tage hinweg unzählige Besucher in die Westerburger Innenstadt lockt.

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