40.000
Aus unserem Archiv

Ortsgemeinde ersteigert ehemaliges Gasthaus

Hellenhahn-Schellenberg – Die ehemalige Gaststätte Hering ist in das Eigentum der Ortsgemeinde Hellenhahn-Schellenberg übergegangen. Die Ortsgemeinde hat das Gebäude ersteigert und will es voraussichtlich abreißen lassen. Eine Entscheidung des Ortsgemeinderates steht jedoch noch aus.

Eine alte Ansicht der früheren Traditionsgaststätte.
Eine alte Ansicht der früheren Traditionsgaststätte.
Foto: Foto: Archiv Hermann Heri

Hellenhahn-Schellenberg – Die ehemalige Gaststätte Hering ist in das Eigentum der Ortsgemeinde Hellenhahn-Schellenberg übergegangen. Die Ortsgemeinde hat das Gebäude ersteigert und will es voraussichtlich abreißen lassen. Eine Entscheidung des Ortsgemeinderates steht jedoch noch aus.

Die ehemalige Gaststätte Hering ist in das Eigentum der Ortsgemeinde Hellenhahn-Schellenberg übergegangen.
Die ehemalige Gaststätte Hering ist in das Eigentum der Ortsgemeinde Hellenhahn-Schellenberg übergegangen.
Foto: Michael Wenzel

 „Wir haben das Objekt letztlich ersteigert, weil wir als Gemeinde die Kontrolle über das Grundstück haben  wollten“, erläutert Ortsbürgermeister Horst Henne im Gespräch mit der WZ. Mit 55000 Euro war das Anwesen von einem Gutachter taxiert worden. Die Ortsgemeinde konnte es für 25000 Euro erwerben. Seit fünf Jahren stand  das Objekt leer. Nach dem Tod des letzten Betreibers hatten die Erben die Erbschaft abgelehnt. Das Haus befand sich in einem maroden Zustand. In den Keller war Feuchtigkeit eingedrungen, es gab keine Isolierung und keine Doppelverglasung. Sollte sich der Ortsgemeinderat zu einem Abriss entscheiden, könnten auf dem 1515 Quadratmeter großen Areal zwei neue Bauplätze entstehen.

Das ehemalige Gaststättengebäude stammte aus den 1950er-/1960er Jahren und war an den früheren Festsaal angebaut worden. Die Familie Hering betrieb die Gaststätte mehr als 125 Jahre über mehrere Generationen hinweg. „Zuletzt wurde die Gaststätte von Werner Kannegießer geführt. Dessen Kinder leben in Norddeutschland und hatten kein Interesse an dem Objekt“, berichtet Ortsbürgermeister Henne.

Sollten aus dem Areal neue Bauplätze werden, könnte die Ortsgemeinde hierfür einen Erlös von etwa 60000 Euro erzielen, rechnet Henne vor. Zum Ersteigerungspreis von 25000 Euro kommt in etwa noch einmal die gleiche Summe für den möglichen Abriss, sodass eine Restsumme von circa 10000 Euro in der Gemeindekasse verbliebe.

In früheren Jahren wurden in Hellenhahn-Schellenberg im Jahr durchschnittlich fünf bis zehn neue Häuser gebaut. Dieser Trend hat sich jedoch in den vergangenen Jahren gewandelt. Im vergangenen Jahren wurde lediglich  ein privates Bauvorhaben realisiert, für das laufende Jahr liegt auch gerade mal ein Bauantrag vor. Etwa 50 unbebaute Baugrundstücke in Privathand, mit denen die Ortsgemeinde in Konkurrenz treten müsste, gibt es in Hellenhahn-Schellenberg. Doch darin sieht Ortsbürgermeister Horste Henne jedoch kein Problem und zeigt sich zuversichtlich: „Wir können als Ortsgemeinde die Grundstücke wesentlich billiger anbieten. Wichtig ist jetzt erst einmal, dass wir das Objekt in Gemeindehand haben.“ wez

 

 

Montabaur Hachenburg
Meistgelesene Artikel
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Online regional
Markus Eschenauer Markus Eschenauer (me)
Online regional
Tel. 02602/160474
E-Mail
epaper-startseite
Regionalwetter Westerwald
Samstag

13°C - 28°C
Sonntag

15°C - 28°C
Montag

15°C - 29°C
Dienstag

16°C - 28°C
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
Bildergalerien: Fotos unserer Leser
&bdquo;Pfui Spinne&ldquo; mag der ein oder andere beim Anblick dieses Fotos von Volker Horz denken. Und doch hat die Detailaufnahme dieses Festmahls ihren ganz eigenen Reiz. Jedenfalls ist dem Achtbeiner hier ein dicker Fang ins Netz gegangen.&nbsp;Wenn auch Sie ein sch&ouml;nes Bild f&uuml;r unsere Leserfoto-Rubrik haben, dann schicken Sie es an die Adresse <a href="mailto:montabaur@rhein-zeitung.net">montabaur@rhein-zeitung.net</a>. Beachten Sie dabei bitte die erforderliche Mindestaufl&ouml;sung von 2500 mal 1500 Pixel.

Mit der Kamera im Westerwald unterwegs: Hier zeigen wir die schönsten Fotos unserer Leser. Zusenden per E-Mail.