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    Musikschüler und Andreas Bongard begeistern in Montabaur

    „Deshalb muss man in Konzerte gehen. Denn was dort dargestellt wird, kann man auf einer CD nicht sehen.“ Sogar Schulleiter Richard Moser war beim Benefizkonzert in Montabaur einmal mehr überrascht, was seine Schüler so alles drauf haben. Anlass für seinen Ausspruch war in diesem Fall das Perkussionsensemble 2 des Landesmusikgymnasium, das das „Trio per uno“ in einem aberwitzigen Tempo, aber dennoch mit Perfektion spielte. Dass sie zudem auch noch mit jeweils vier Schlegeln auf Marimbafonen souverän umgehen können, bewiesen Adrian Herkenroth, Dennis Heinzen und Simon Schmitz ebenfalls.

    Montabaur - „Deshalb muss man in Konzerte gehen. Denn was dort dargestellt wird, kann man auf einer CD nicht sehen.“ Sogar Schulleiter Richard Moser war beim Benefizkonzert in Montabaur einmal mehr überrascht, was seine Schüler so alles drauf haben. Anlass für seinen Ausspruch war in diesem Fall das Perkussionsensemble 2 des Landesmusikgymnasium, das das „Trio per uno“ in einem aberwitzigen Tempo, aber dennoch mit Perfektion spielte. Dass sie zudem auch noch mit jeweils vier Schlegeln auf Marimbafonen souverän umgehen können, bewiesen Adrian Herkenroth, Dennis Heinzen und Simon Schmitz ebenfalls.


    Ihnen noch nicht ganz ebenbürtig, aber nicht von schlechten Eltern zeigten sich beim gemeinsam vom Rotary Club Montabaur und dem Musikgymnasium veranstalteten Konzert das Percussions- ensemble 1 mit Anna-Lena Kobiela, Henrike Melcher und Johannes Schaaf, die unter anderem auf „Krummen Stühlen“ Rhythmen erzeugten.
    Von typischen südamerikanischen Gitarrenklängen über moderne europäische Stücke bis zum Bach'schen Brandenburgischen Konzert – das vielfach preisgekrönte Ensemble Cantomano mit seinem Leiter Volker Höh bot einen interessanten und hörenswerten Ausflug in die Welt der Zupfinstrumente. Der Einblick wurde sogar noch erweitert, als Richard Moser die ganze Bandbreite der verschiedenen Gitarren erläuterte.
    Danach schlug die Stunde der Solisten: Anna Overbeck sang das „So einfach, so schwer“ aus Aida, Sandra Gerlach „Ich gehöre nur mir“ aus Elisabeth, bevor beide gemeinsam sehr professionell in passenden Kostümen das „Wie ich bin“ aus Wicked darboten. Am Klavier wurden sie einfühlsam von Walter Born begleitet.
    Dann kam der Stargast des Abends: Der junge, aus Nentershausen stammende Tenor Andreas Bongard, selbst einst Schüler am Landesmusikgymnasium, der demnächst sein Studium nach der Folkwanghochschule als Rotary-Stipendiat in New York fortsetzt. Er eröffnete mit „Maria“ aus der West Side Story, um dann im Duett mit Anna Overbeck das „Tonight“ musikalisch zu zelebrieren. Neben weiteren Musicalmelodien überzeugte er besonders bei „Stalker“ und „I am Adolpho“ auch mit seinen tänzerischen und schauspielerischen Fähigkeiten, immer perfekt abgestimmt von Walter Born am Piano begleitet.
    Den gelungenen Schlusspunkt unter das Benefizkonzert setzte „The Yellow Tone Orchestra“ des Musikgymnasiums unter der ungezwungenen Leitung von Andreas Steffens, der es verstand, auch die vielen Solotalente im Ensemble immer wieder gut musikalisch zur Geltung zu bringen. Und auch die Gesangstalente Anna Overbeck und Andreas Bongard durften mit dem Orchester noch zwei Ausflüge in die Welt der Big-Band-Musik unternehmen. Und das alles unentgeltlich und für den guten Zweck. Allein der riesige Applaus des begeisterten Publikums war der Künstler Lohn. mm

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