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Heiligenroth

Musikalischer Genuss: Konzertabend des Mandolinenvereins besticht durch seine Vielfalt

Das Versprechen, das der Mandolinenverein Heiligenroth vor seinem jüngsten Herbstkonzert gegeben hatte – nämlich abwechslungsreiche Musik, ein interessantes Programm und ein Gastspiel von jungen talentierten Musikern zu bieten – wurde am Samstagabend in der heimischen Vogelsanghalle beeindruckend eingelöst. Die Gastgeber bürgen traditionsgemäß für eine kontrastreiche Mischung der Musik, und die Zuhörer wissen diese Intention mit ihrem Besuch zu honorieren. Am Ende des zweieinhalbstündigen Konzertes waren sich Gäste und Gastgeber einig: Der Mandolinenverein Heiligenroth ist dem Anspruch, den er an sich selbst und an die Interpreten des Abends stellt, wieder einmal gerecht geworden.

Der Mandolinenverein Heiligenroth präsentierte am Samstagabend in der heimischen Vogelsanghalle abwechslungsreiche Musik, ein höchst interessantes Programm und ein Gastspiel von jungen talentierten Musikerinnen und Musikern: Prädikat besonders wertvoll!  Foto: Hans-Peter Metternich
Der Mandolinenverein Heiligenroth präsentierte am Samstagabend in der heimischen Vogelsanghalle abwechslungsreiche Musik, ein höchst interessantes Programm und ein Gastspiel von jungen talentierten Musikerinnen und Musikern: Prädikat besonders wertvoll!
Foto: Hans-Peter Metternich

Die Akkordeonvirtuosin Veronika Todorova, die dem Heiligenrother Zupfensemble als musikalische Leiterin vorsteht, versteht es blendend, ihre Musikerinnen und Musiker abseits der traditionellen Literatur für Mandolinenorchester für sogenannte Klassiker und moderne Rhythmen mit ihrem sparsamen und doch souveränen Dirigat gleichermaßen zu begeistern. Diese Begeisterung spiegelte sich dann im Laufe des Abends bei Stücken wie „Petits tableaux d'Amelie“ aus der Filmmusik des französischen Komponisten Yann Tiersen, bei dem als „Ave Maria“ bekannten „Tanti Anni Prima“, einem Tango aus der Filmmusik zu „Enrico IV“ von Astor Piazolla, bei „The Sound of Silence“ und bei „Moment for Morricone“ mit Filmmusikklassikern eindrucksvoll wider.

Das kontrastreiche Programm, das die Gastgeber bei ihren eigenen Darbietungen schon andeuteten, fand eine erste Steigerung mit dem Auftritt des Magnolia Quartetts. Die vier Schüler des Landesmusikgymnasiums – Carl Phillip Haus (Violine), Johanna Melchiori (Violine), Ulrike Krämer (Viola) und Wonbin Lee (Violoncello) – brillierten als Quartett ebenso wie mit zwei Soli für Violine, bei denen sich Haus und Melchiori als selbstschöpferische Violinisten empfahlen. Ohne Zweifel ein Höhepunkt des Abends war die „Opera Ouverture“ von Renzo Ruggieri, gespielt von den Musikern des Magnolia Quartetts, von Veronika Todorova am Akkordeon und nicht zu vergessen dem Bassisten Antonius Schughart.

Wenn ein durch und durch traditionsbewusster Männerchor zum gemischten Chor mutiert, hat der Kontrast einen Höhepunkt erreicht. Als „Projektchor MGV Heiligenroth“ zeigten rund 40 Sängerinnen und Sänger mit Mario Siry am Dirigentenpult, dass diese Symbiose keine schlechte war. Ganz im Gegenteil. Das Ensemble überzeugte mit einem angenehmen und für einen gemischten Chor nicht immer selbstverständlichen Ausgleich zwischen Männer- und Frauenstimmen. Alle Hochachtung für den Schritt, der Folgen haben könnte.

Das gastgebende Zupfensemble, die durch Rundfunk- und Fernsehsendungen bekannte Akkordeonistin Scarlett Christmann und das Magnolia Quartett beschlossen mit „Erinnerungen an Zirkus Renz“ einen bemerkenswerten Konzertabend, der vor allem durch seine Vielfalt bestach.

Von unserem Mitarbeiter Hans-Peter Metternich

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