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    Westerwald

    Mehr als 200 Musiker beweisen bei Serenadenkonzert ihre Kunst

    Mehr als 200 Musiker boten beim Serenadenkonzert des Kreismusikverbandes Westerwald in Wallmerod einen Querschnitt durch ihr musikalisches Können. Das Repertoire reichte von Märschen bis hin zu Medleys bekannter Poptitel und von Eigenkompositionen des belgischen Gastdirigenten Bart Picqueur bis hin zu Klassikern der Blasmusik.

    Westerwald - Mehr als 200 Musiker boten beim Serenadenkonzert des Kreismusikverbandes Westerwald in Wallmerod einen Querschnitt durch ihr musikalisches Können. Das Repertoire reichte von Märschen bis hin zu Medleys bekannter Poptitel und von Eigenkompositionen des belgischen Gastdirigenten Bart Picqueur bis hin zu Klassikern der Blasmusik.


    Mit einem Marsch und einer von den Trompeten dominierten Fanfare, die zu einer Suite im klassischen Stil gehörte, eröffnete das Kreisorchester Westerwald unter der bewährten Leitung von Marc Leonardi das Konzert in der Sport- und Kulturhalle. Und nicht nur beim bekannten „Jericho“ zeigten die Musiker aus dem ganzen Westerwald, dass sie nicht nur Instrumente spielen, sondern auch singen können. Nach der Melodie aus der Martini-Werbung spielten sich die Kreismusiker gekonnt mit dem „Clog dance“ aus dem wohl bekanntesten Blasmusiker-Film „Brassed Off“ aus Großbritannien in die Herzen der Zuhörer, die dann für ihren Applaus mit einer Zugabe belohnt wurden.
    Viele junge Musikanten sind ein gutes Zeichen für die musikalische Zukunft des Westerwaldes, in dem die Nachwuchsförderung großgeschrieben wird. Mit Erfolg, wie der Auftritt der Musik-Kids 2012 unter der Leitung von Rebecca Taugs und Marco Heibel zeigte. So wie auch das Kreisorchester und das Sinfonische Blasorchester hatten sich die Kinder und Jugendlichen aus den vielen Vereinen (man erkannte sie leicht an den verschiedenen T-Shirts) des Kreismusikverbandes an nur einem (!) Probenwochenende in der Jugendherberge Bad Marienberg auf das Konzert vorbereitet. Alle drei Orchester sind keine feste Formationen, sondern werden jedes Jahr aufs Neue fürs Serenadenkonzert gebildet. Umso beeindruckender waren die Resultate, zumal die Nachwuchsstars auch für die Ansagen sorgten.
    Bei den Titeln hatten die beiden Orchesterleiter für Abwechslung gesorgt. Und das Spielen der Stücke machte auch den jungen Musikern Spaß, wie bei der Titelmelodie der Muppet-Show und dem Potpourri von Glee-Melodien schnell deutlich wurde. Zumal die Musik-Kids hier die akustischen Vorzüge der einzelnen Instrumentengruppen auch solistisch perfekt in Szene setzten. Und auch das altersgemischte Publikum konnten sie mit dem Deep-Purple-Hit „Smoke on the water“ oder einem Bösendorfer-Marsch begeistern. Klar, dass eine Zugabe einfach folgen musste.
    Auf musikalischen Flügeln kam das starke Sinfonische Blasorchester Westerwald unter der Leitung des Gastdirigenten Bart Picqueur daher und zelebrierte gekonnt die vier Sätze der Picqueur'schen Komposition „Moretus“. Nach einem Ausflug in den Süden sangen (!) und spielten die Musiker den Mika-Hit „We are golden“.
    Im wahrsten Sinn ins Rampenlicht, sprich näher ans Publikum, rückten die Trompeten beim abschließenden stimmungsvollen Marsch des Norwegers Johannes Hannsen. Natürlich konnte das nicht das Ende sein, also gab es eine Zugabe. Aber was? Bart Picqueur stimmte auf seiner Klarinette einen „unbekannten“ Blasmusikklassiker an – und das zusammengewürfelte Orchester stimmte problemlos ein, ohne jemals dafür geprobt zu haben. Bravo! mm

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