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Hachenburg

Kurzparken am Neumarkt wird billiger

In die Diskussion um die kürzlich an verschiedenen Stellen von Hachenburg eingeführten Parkgebühren kommt Bewegung. Um verärgerten Kurzparkern am Neumarkt ein besseres Angebot offerieren zu können, hat der Haupt- und Finanzausschuss der Löwenstadt aktuell in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen, dass diese ihr Auto dort künftig für 30 Cent eine halbe Stunde lang abstellen können. Der Rat muss diese Entscheidung formell noch bestätigen.

Hachenburg – In die Diskussion um die kürzlich an verschiedenen Stellen von Hachenburg eingeführten Parkgebühren kommt Bewegung. Um verärgerten Kurzparkern am Neumarkt ein besseres Angebot offerieren zu können, hat der Haupt- und Finanzausschuss der Löwenstadt aktuell in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen, dass diese ihr Auto dort künftig für 30 Cent eine halbe Stunde lang abstellen können. Der Rat muss diese Entscheidung formell noch bestätigen.

Zurzeit fallen am Neumarkt noch 50 Cent Parkgebühren je angefangene Stunde an. Das gilt auch für jene Besucher, die nur für wenige Minuten etwas zu erledigen haben. Karl-Josef Mies, Vorsitzender des Werberings Hachenburg, geht allerdings davon aus, dass diese Kunden auch mit der neuen Kurzparker-Regelung nicht zufrieden sein werden. Er hält daher weiter an einem Vorschlag des Werberings fest, am Neumarkt für 15 oder 20 Minuten kostenloses Parken zu erlauben. Das würde dem Modell „Brötchentaste“ entsprechen, das in anderen Städten – etwa zum Einkauf von Brötchen oder für schnelle Erledigungen in der Bank – umgesetzt wird.

Die Brötchentaste würde aus Sicht des Werbering-Vorsitzenden einige Händler entlasten, die seit Einführung der Parkgebühren über Umsatzeinbußen klagten, weil ihnen die Laufkundschaft fehle. Um der Auszeichnung als Service-Stadt auch weiterhin gerecht zu werden, regt Mies für Hachenburg zudem eine weitere Regelung an: Er ermuntert seine Unternehmerkollegen zu einer Rückkehr zur Initiative „Fröhliche Parkzeit“, wie es sie vor Jahren schon einmal gab. „Damals hatten wir in den Geschäften vorbereitete Münzen, die wir unseren Kunden ab einem gewissen Kaufwert zur Verfügung stellen und mit denen sie ihre Parkgebühren ,bezahlen' konnten“, erläutert Mies. Da diese Münzen mit den neuen Automaten aber nicht kompatibel sind, schlägt er vor, dass die Besucher zwei Parkbelege ausdrucken können. Der eine kommt hinter die Windschutzscheibe, den anderen können die Kunden mit ins Geschäft bringen und sich dort – ab einem Mindestumsatz X (Mies: „Das müssen wir noch genau beraten.“) – die Parkgebühren erstatten lassen. „Natürlich muss jeder Gewerbetreibende selbst entscheiden, ob er sich daran beteiligen möchte“, sagte der Werbering-Vorsitzende.

Einen Vorschlag hat er auch für die spezielle Parksituation am Kino. Mies empfiehlt, dort ab 18 Uhr einen Nachttarif einzurichten: ein Euro Gebühren für unbegrenzte Parkdauer. Mies unterstreicht aber auch, dass die Stadt Hachenburg Parkgebühren erheben müsse, weil sie sonst wegen nicht ausgeschöpfter Einnahmequellen Ärger mit der kommunalen Finanzaufsicht bekommen könnte. Die Verwaltung hat angekündigt, auch zum Bereich Kino noch einmal zu beraten.

Von unserer Redakteurin Nadja Hoffmann-Heidrich

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