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    Westerwaldkreis

    Kreisjugendamt baut ambulante Hilfen für Kinder und Familien aus

    Alexandra Kahn hat dem Jugendhilfeausschuss bei dessen jüngster Sitzung den Tätigkeitsbericht des Kreisjugendamtes für das Jahr 2015 vorgelegt. Die Leistungen des Amtes reichen demnach von Hilfen bei der Erziehung, Hilfen für junge Volljährige, Angeboten für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, einer Rufbereitschaft bis hin zu Inobhutnahmen.

    Gerade die ambulanten Hilfeleistungen für Kinder, Jugendliche und Familien werden seit Jahren ausgebaut, um einen Verbleib der Kinder bei ihren Eltern zu ermöglichen. Die sozialpädagogische Familienhilfe ist mit Abstand die am häufigsten nachgesuchte ambulante Hilfe. Ferner bietet das Amt als ambulante Hilfen ein Anti-Gewalt-Training, Kriseninterventionen und eine Erziehungsbeistandschaft an. Auch eine Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche wird angeboten. Diese kann ambulant erfolgen, ebenso aber auch in Tageseinrichtungen, durch geeignete Pflegepersonen und in Einrichtungen, die die Kinder Tag und Nacht betreuen. Die ambulante Hilfe ist laut Kahn die am häufigsten angefragte, im vergangenen Jahr in insgesamt 93 Fällen. Im Rahmen des Schutzauftrages des Kreisjugendamtes, der ein Einschreiten des Jugendamtes gesetzlich vorschreibt, sofern das Wohl eines Kindes gefährdet ist, wurden im vergangenen Jahr insgesamt 559 Fälle bearbeitet.

    Häufig kam die 2010 installierte Rufbereitschaft zum Einsatz, die Kinder in Obhut nehmen kann, wenn diese darum bitten oder dem Amt eine bestehende unmittelbare Gefahr für das Kind gemeldet wird. So erfolgten durch die Polizei im vergangenen Jahr insgesamt 84 Meldungen, was einen Anstieg um 35 Prozent gegenüber 2014 bedeutet. 31 Kinder und Jugendliche wurden infolge dieser Einsätze in Obhut genommen. Insgesamt verzeichnete der Kreis im vergangenen Jahr 182 Inobhutnahmen. Darunter waren auch 70 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. In diesem Zusammenhang lobte Kahn die enge Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten im Kreis.

    Im Bereich der Arbeit mit geflüchteten Kindern, die Kitas besuchten, sei die Sprachbarriere zu den Eltern weiterhin ein Problem. Jugendamtsmitarbeiterin Kahn plädierte für ein entsprechendes Angebot an Sprachkursen.

    Ferner zählen Vaterschaftsfeststellungen, Beurkundungen, Beglaubigungen oder Unterhaltsvorschussleistungen zum Aufgabenspektrum des Kreisjugendamtes. Mittels der Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen in Folge der Vaterschaftsfeststellung konnten im Jahr 2015 über 600 000 Euro eingenommen und an die Unterhaltsberechtigten ausgezahlt werden.

    Die Auszahlungen des Elterngeldes sind gegenüber 2012 um etwa 1,5 Millionen Euro gesteigen. 2015 wurden insgesamt rund 12 Millionen Euro an Elterngeld ausgezahlt.

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