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    Hachenburg

    Krankenkassen in Hachenburg schließen ihre Geschäftsstellen

    Nachdem die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland bereits Ende 2014 ihre Geschäftsstelle in Hachenburg geschlossen hat, hat nun auch die Barmer GEK angekündigt, ihr Büro in der Löwenstadt voraussichtlich im dritten Quartal 2016 dichtmachen zu wollen.

    Das Hachenburger Barmer-Büro soll 2016 geschlossen werden.
    Das Hachenburger Barmer-Büro soll 2016 geschlossen werden.
    Foto: Hoffmann-Heidric

    Von unserer Redakteurin Nadja Hoffmann-Heidrich

    Beide Krankenkassen nennen strukturelle Veränderungen und verstärkt genutzte neue Kommunikationswege der Versicherten als Gründe für ihre Entscheidungen, die von den Kunden in der Region und auch von der Stadtspitze dennoch bedauert werden - wie beispielsweise Stadtbürgermeister Karl-Wilhelm Röttig in der jüngsten Stadtratssitzung verlautbarte. Weitere Standorte im Westerwaldkreis, so betonen AOK und Barmer auf Anfrage unserer Zeitung, sind von diesen Umstellungen nicht betroffen.

    Die AOK-Versicherten, die bislang von Hachenburg aus betreut wurden, finden persönliche Beratung jetzt in der Geschäftsstelle in Bad Marienberg. "Wir stellen fest, dass unsere Kunden zunehmend auch telefonisch oder per E-Mail und Internet betreut werden möchten. Daher passt die AOK ihre Serviceangebote kontinuierlich an durch die Sicherstellung der persönlichen Beratung, die Ausweitung der telefonischen Erreichbarkeit, den Aufbau einer Internetgeschäftsstelle und die Weiterentwicklung des E-Mail-Services. Gern besuchen unsere Kundenberater unsere Kunden auch zu Hause", entkräftigt Pressesprecher Jan Rößler Befürchtungen, dass der Service unter der Schließung des Büros am Steinweg leiden könnte. Und der AOK-Sprecher fügt hinzu: "Telefonisch sind wir täglich 24 Stunden kostenfrei zu erreichen, und wir bieten einen E-Mail-Sofortservice an. Sie können sich darauf verlassen, dass wir weiterhin regional ein hohes Maß an Service und Beratung sowie fachkundige und bekannte Ansprechpartner bieten." Die Barmer GEK Rheinland-Pfalz/Saarland hat mitgeteilt, dass der Verwaltungsrat der Kasse 2014 den Startschuss für "eine grundlegende Neuausrichtung" gegeben habe. Die Ansprüche und Interessen der Kunden hätten sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. "Wir richten unser Unternehmen konsequent darauf aus und bieten zukünftig ein Mehr an Beratung vor Ort, am Telefon und online", zitiert Pressesprecherin Katharina Steinbach die Barmer-Landesgeschäftsführerin Dunja Kleis. Ab dem dritten Quartal 2016 werde die Kasse mit 20 Geschäftsstellen im Land vertreten sein. "Mit einheitlichen Öffnungszeiten und mehr Mitarbeitern in der direkten Kundenberatung werden wir die Servicequalität ausbauen." In Koblenz werde ein Fachzentrum für ambulante Versorgung mit rund 250 Arbeitsplätzen errichtet. Durch die Einrichtung eigener Telefongeschäftsstellen stärke das Unternehmen darüber hinaus den für die Kunden wichtigsten Kontaktweg.

    Die Geschäftsstelle in Hachenburg mit vier Mitarbeitern und eingeschränkten Öffnungszeiten gilt für die Barmer als Kleinststandort, der künftig - ebenso wie Altenkirchen - mit den Geschäftsstellen Betzdorf und Montabaur zusammengelegt wird. Die Mitarbeiter werden, so Barmer-Sprecherin Steinbach, entsprechend ihrer Qualifikation und ihres Wohnortes ein geeignetes Arbeitsplatzangebot bekommen. Der Online-Service der Kasse soll ebenso ausgebaut werden wie das mobile Beratungsangebot. Zudem sollen Sprechzeiten in öffentlichen Einrichtungen eingeführt werden. Durch ihre Reorganisation erhofft sich die Barmer GEK insgesamt Einsparungen bei den Verwaltungskosten in Höhe von bis zu 300 Millionen Euro. Ob weitere Krankenkassen mit Schließungen folgen, ist derzeit nicht bekannt. Bei der DAK etwa heißt es dazu: "Wir haben für unsere Geschäftsstelle einen gültigen Mietvertrag. Und dieser ist auch nicht gekündigt."

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