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Westerwaldkreis

Kein Nachtragshaushalt: Westerwaldkreis geht's nicht nur dieses Jahr sehr gut

„Zum ersten Mal seit vielen Jahren haben wir keinen Nachtragshaushalt. Das ist aber kein schlechtes Vorzeichen“, betonte Landrat Achim Schwickert in der jüngsten Sitzung des Kreistages. Das Gesamtergebnis mit einem Plus von 161.000 Euro ändere sich nicht, auch wenn es die eine oder andere Verschiebung bei den Ein- und Ausgaben gebe. Dennoch musste der Kreistag eine Nachtragshaushaltssatzung verabschieden. Die wurde ausschließlich wegen einer Vielzahl von Abweichungen im Stellenplan notwendig, die einen Nachtragsstellenplan erforderlich machen.

Symbolbild.
Symbolbild.
Foto: dpa

Zudem beschloss der Kreistag einstimmig, die benötigten Mittel für die Bezuschussung von provisorischen Baumaßnahmen an den Förderschulen für ganzheitliche und motorische Entwicklung in Höhn und Wirges vorsorglich über außerplanmäßige Auszahlungen zur Verfügung zu stellen. An beiden Schulen sollen bald endgültige bauliche Lösungen angegangen werden. Deren Verwirklichung sei jedoch nicht vor 2020 (Katharina-Kasper-Schule, Wirges) beziehungsweise 2022 (Wilhelm-Abrecht-Schule, Höhn) zu erwarten, erläuterte Schwickert.

Um bis dahin eine ordnungsgemäße Betreuung der Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten, sollen provisorische Maßnahmen noch in diesem Jahr realisiert werden. Der Zuschuss des Westerwaldkreises beläuft sich auf 80 Prozent der investiven Baukosten.

In Wirges soll die Beschaffung eines Containers durch den Schulträger erfolgen. Inklusive Neben- und Anschlusskosten werden die Kosten auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Neuer Raum in Höhn soll in der Grundschule geschaffen werden. Die notwendigen Umbauarbeiten (auch für die mobilitätsgerechte Erschließung) werden auf 400.000 Euro taxiert. Daraus ergeben sich Zuwendungen von 80.000 beziehungsweise 320.000 Euro für den Westerwaldkreis.

Erfreuliche Zahlen brachte der Landrat vom Landkreistag mit: Nach der neuesten Statistik (die als Zahlengrundlage das Jahr 2015 hat) liegt der Westerwaldkreis beim verfügbaren Einkommen pro Haushalt auf Platz 3 im Land und damit auch (teils weit) vor den Nachbarkreisen. Das verfügbare Einkommen betrug im Kreis 25.204 Euro. Im Landesschnitt lag es bei 22.293 und im Bundesschnitt bei 21.583 Euro. Noch stolzer macht es Schwickert, dass das heimische verfügbare Einkommen von 2000 bis 2015 um 54,2 Prozent gesteigert werden konnte. „Das ist die höchste Zuwachsrate aller Landkreise und Städte im Land“, triumphierte der Landrat. Die Armutsgefährdungsquote ist im Westerwald und in Trier so niedrig, wie sonst nirgends im Land. „Wir können also nicht alles falsch gemacht haben“, freute sich Schwickert. mm

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