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    Junge Unternehmer aus dem Westerwald sprechen sich für schnellen Ausstieg aus der Kernenergie aus

    Die Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn sprechen sich für einen schnelleren Ausstieg aus der Kernenergie aus. „Kernenergie bleibt eine Hypothek auf die Zukunft“, betont Markus Buhr, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn. „Wir müssen den Ausstieg so schnell wie möglich schaffen. Das sind wir den zukünftigen Generationen schuldig.“

    Die Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn sprechen sich für einen schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien aus.
    Die Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn sprechen sich für einen schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien aus.

    Westerwald - Die Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn sprechen sich für einen schnelleren Ausstieg aus der Kernenergie aus. „Kernenergie bleibt eine Hypothek auf die Zukunft“, betont Markus Buhr, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Westerwald-Lahn. „Wir müssen den Ausstieg so schnell wie möglich schaffen. Das sind wir den zukünftigen Generationen schuldig.“

    In einer aktuellen Umfrage unter den Mitgliedern der Wirtschaftsjunioren Deutschland haben rund 64 Prozent der jungen Unternehmer und Führungskräfte angegeben, dass Deutschland so schnell wie möglich auf erneuerbare Energien umsatteln muss, etwa die Hälfte von ihnen gibt an, dass der Umstieg aufgrund der Ereignisse in Japan schneller geschehen muss als geplant. Für einen sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie sprechen sich allerdings nur rund 6 Prozent der jungen Unternehmer aus. 29 Prozent sind der Überzeugung, dass die Risiken der Kernenergie beherrschbar sind.

    „Was wir jetzt brauchen, sind ein politischer Burgfriede und die Bereitschaft, die ideologischen Auseinandersetzungen der vergangenen Jahrzehnte einmal hinten anzustellen“, fordert Buhr. Die aktuelle Situation in Japan mache es notwendig, dass alle gesellschaftlichen Kräfte an einem Strang ziehen und die Situation besonnen analysieren. „Wir brauchen Antworten auf die Fragen, wie wir die Sicherheit unserer Energieversorgung gewährleisten können und welche Auswirkungen ein Ausstieg auf den Wirtschafts- und Forschungsstandort Deutschland hätte“, sagt der Junioren-Sprecher. Dabei dürfe man nicht die Augen davor verschließen, dass ein Ausstieg höhere Energiekosten, einen Ausbau von Stromnetzen, Windrädern und Solaranlagen und einen höheren CO2-Ausstoß zur Folge hätten. „Hier im Westerwald  haben wir bereits Windräder und Solarparks“, sagt Buhr „Unser Ziel muss deshalb sein, weder die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft noch die Akzeptanz erneuerbarer Energien bei den Menschen überzustrapazieren.“

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