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Hohe Erwartungen ans Schulessen

In Ganztagsschulen gehört das warme Mittagessen dazu. Ob die Verpflegung zum Genuss oder zum Spannungsfeld wird, ist von vielen Faktoren abhängig. Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) in Montabaur berät.

In Ganztagsschulen gehört das warme Mittagessen dazu. Ob die Verpflegung zum Genuss oder zum Spannungsfeld wird, ist von vielen Faktoren abhängig. Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) in Montabaur berät.

Westerwaldkreis. Immer mehr Schulen im Westerwaldkreis nehmen den Ganztagsbetrieb auf und müssen ein Mittagessen für die Schüler anbieten. Nach Angaben der Verwaltung gilt dies aktuell für 28 der fast 100 Schulen im Kreis. Rund um das Thema Verpflegung gibt es viel zu regeln. Entweder wird (wie im Schulzentrum Höhr-Grenzhausen) eine eigene Mensa gebaut oder es müssen Mahlzeiten geliefert werden. Zubereitung, Transport und Ausgabe haben ihren Preis, und trotzdem gibt es einige Eltern, die die Kosten von 2,80 Euro pro Essen nicht bezahlen können oder wollen.

Bei einer Infoveransatltung des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) in Siershahn ging es um die Qualität des Schulessens im Allgemeinen und Probleme wie die mitunter schlechte Zahlungsmoral einiger Eltern im Speziellen. Achim Gläser von der Kreisverwaltung erklärte, dass die Kommune derzeit jedes Mittagessen mit 40 Cent subventioniert. Schwierig sei jedoch die Frage, wie mit Kindern umgegangen werden soll, deren Eltern den Restbetrag nicht zahlen. In sozialen Härtefällen werde ohnehin nur 1 Euro pro Essen berechnet, so Gläser. Doch auch diesem Geld läuft die Verwaltung mitunter lange hinterher. "Und wir wollen dafür ja nicht die Kinder bestrafen", erklärte Gläser, "ein schwieriges Thema."

Die Lehrer berichteten von sehr unterschiedlichen Erfahrungen mit dem Mittagessen. An der Berggartenschule in Siershahn zum Beispiel ist man mit dem Catering durch die Dernbacher Krankenhausküche sehr zufrieden. Auch das Ausgabepersonal komme gut bei den Schülern an, sagte Schulleiter Oskar Rhensius. Die Kinder speisen dort in zwei Gruppen in einem neuen Saal. An anderen Schulen wurde der Lieferant teilweise auch schon gewechselt, weil die Schule nicht so zufrieden war. (tf)

Mehr lesen Sie in der Freitagausgabe der Westerwälder Zeitung.

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