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Hellenhahn-Schellenberg wählt 2014 neuen Ortschef

Hellenhahn-Schellenberg – Die Ortsgemeinde Hellenhahn-Schellenberg wird bei der kommenden Kommunalwahl im nächsten Jahr einen neuen Ortsbürgermeister zu wählen haben. Horst Henne (CDU), der am 15. Mai 1991 in dieses Ehrenamt gewählt wurde, und damit die Nachfolge von Herbert Hering antrat, steht für eine erneute Kandidatur nicht zur Verfügung.

Der langjährige Ortsbürgermeister von Hellenhahn-Schellenberg, Horst Henne, möchte sein Amt in jüngere Hände legen. Foto: Röder-Moldenhauer
Der langjährige Ortsbürgermeister von Hellenhahn-Schellenberg, Horst Henne, möchte sein Amt in jüngere Hände legen.
Foto: Röder-Moldenhauer

Von unserer Reporterin Angela Baumeier

"Ich denke, 23 Jahre sind genug", begründet der 70-jährige Pensionär seine Entscheidung. Er hofft, dass es jüngere Interessenten geben wird, die künftig der rund 1300 Einwohner zählenden Gemeinde vorstehen wollen. Schon bei den vergangenen Wahlen gab es jeweils Mitbewerber. Henne kam 1981 aus beruflichen Gründen in den Westerwald, er war Berufssoldat und wurde von Marburg nach Rennerod versetzt. Drei Jahre später war er Mitglied im Ortsgemeinderat, seit 1989 dann Erster Ortsbeigeordneter. "Ich bin in Hellenhahn-Schellenberg gut aufgenommen worden, hier besteht eine gute Gemeinschaft", blickt Henne zurück. Und diese wird durch die sieben Ortsvereine getragen – Sportverein, Freiwillige Feuerwehr, Schützenverein, Möhnen, Gemischter Chor/Good News, die Kolpingfamilie und die Frauengemeinschaft.

Henne trat gleich nach seinem Umzug nach Hellenhahn-Schellenberg dem Sportverein bei und kickte bei den Alten Herren – ein guter Weg, um sich als Zugezogener einen Bekanntenkreis aufzubauen. Mit Stolz präsentiert er, was aus dem ehemaligen Sportheim geworden ist, das zu einer schmucken Mehrzweckhalle um- und ausgebaut wurde, die in diesem Sommer eingeweiht werden konnte. "Als ich 1991 das Amt übernahm, war die Ortsgemeinde in keiner guten wirtschaftlichen Lage. Wir hatten etwa 600 000 Mark Schulden", erinnert sich Henne. Durch sparsames Wirtschaften gelang es nicht nur, diese zu tilgen, sondern bis zum Bau der Mehrzweckhalle eine Rücklage von 600 000 Euro anzusparen. Diese sind nun allerdings mit der 1,3 Millionen teuren Baumaßnahme, zu der es 365 000 Euro Zuschüsse vom Land und 105 000 Euro von der Verbandsgemeinde gab, wiederum aufgebraucht. "Jetzt ist erst einmal wieder Sparen angesagt", betont Henne, der sich von seinem Nachfolger wünscht, dass "die Gemeinde weiter sachlich geführt wird und keine Klüngelei" entsteht. Sachlichkeit, so sagt Henne, sei auch der Grundsatz gewesen, dem er sich verpflichtet gefühlt habe. "Und damit bin ich auch gut gefahren. Und wenn wir Maßnahmen im Ort durchgeführt haben, war ich stets vor Ort".

An Großprojekten während seiner Amtszeit nennt er: 1992 bis 1994 der Umbau der alten Schule mit Gemeindebüro, Sitzungssaal, und Eigentumswohnungen im ersten und zweiten Stock; 1999 bis 2001 der Ausbau der Ortsdurchfahrt B 255, K 51 und K 54; die Erschließung des großen Neubaugebiets "Vor Schellenberg" vor zwölf Jahren (die 45 Bauplätze sind inzwischen weitestgehend bebaut) und der Um- und Ausbau des Sportheims. Künftige Aufgaben sieht er in dem Ausbau der Ortsstraßen, beispielsweise der Bergstraße.

Montabaur Hachenburg
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