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    Hachenburg leuchtet im Farbenrausch: Licht und Feuer verzaubern die Stadt

    Ein kurzer Countdown der Kulturzeitmitarbeiter: „Hachenburg, Lichterloh, go“, und die Lichter am Alten Markt flammen auf. Auf den Fassaden der Kirchen zeigen sich bunte Muster, Tropfen, die ineinanderfließen, Gitter- und Wellenmuster, die sich überlagern. Auf der Bühne wirbeln die Akrobaten Feuerpois und brennende Hula-Hoops herum. Die Stadt zeigt sich im besten Licht.

    Schaufenster sind illuminiert, schon im Vorfeld haben Schüler Laternen gebastelt, der Crepes-Stand fluoresziert in Neonfarben, und auch am Bierstand glühen die Laternen. Die Hachenburger beteiligen sich kreativ an ihren Stadtfesten. Rauchgeruch von Feuertonnen weht im Burggarten über die bunt angestrahlte Fahnenwiese, im Teelichtlabyrinth irren Kinder mit Laternen umher, und der Lesegarten am Vogtshof ist Schauplatz von Lichtinstallationen und performativer Kunst.

    Bei einer Fackelstadtführung können die Besucher den Spuren der unzähligen Lichter folgen. Die künstlerische Leitung des Lichterfestes hat Kristin Hertel. Die Berlinerin ist bestens vernetzt in der Artistenszene. Und jetzt sind sie alle da – aus Paris, aus Berlin und anderswo – und bevölkern die Stadt wie Glühwürmchen eine nächtliche Juniwiese. Fantastische Gestalten, irisierende Lichtwesen erzählen Geschichten von Licht und Schatten, alten Mythen und verborgenen Welten. Kristin Hertel selbst steht auch auf der Bühne, verzaubert als „Kristin Lahoop“, mit ihrem LED-Hula-Hoop-Act „beflügelt“. Ätherisch schön tanzt sie mit leuchtenden Reifen über die Bühne vor der Schlosskirche, lässt artistisch und virtuos im Takt der Musik immer mehr Hula-Hoop-Reifen an ihrem Körper kreisen. Fünf Stück sind es beim großen Finale, die die Künstlerin in Spuren aus tanzendem Licht hüllen.

    Ein kurzer Countdown der Kulturzeitmitarbeiter: „Hachenburg, Lichterloh, go“, und die Lichter am Alten Markt flammen auf. Auf den Fassaden der Kirchen zeigen sich bunte Muster, Tropfen, die ineinanderfließen, Gitter- und Wellenmuster, die sich überlagern. Auf der Bühne wirbeln die Akrobaten Feuerpois und brennende Hula-Hoops herum. Die Stadt zeigt sich im besten Licht.
    Ein kurzer Countdown der Kulturzeitmitarbeiter: „Hachenburg, Lichterloh, go“, und die Lichter am Alten Markt flammen auf. Auf den Fassaden der Kirchen zeigen sich bunte Muster, Tropfen, die ineinanderfließen, Gitter- und Wellenmuster, die sich überlagern. Auf der Bühne wirbeln die Akrobaten Feuerpois und brennende Hula-Hoops herum. Die Stadt zeigt sich im besten Licht.
    Foto: Röder-Moldenhauer

    In der Perlengasse haben die Raumzeitpiraten eine ihrer Elektromisteln installiert. Ihre beweglichen Apparaturen aus Linsen, Lichtquellen und Schirmen projizieren die Strukturen der Bäume auf die Umgebung, wo sie ein kunstvoll verzweigtes Spiel mit Form und Bedeutung beginnen. Wie Klang und Farbe sich im Moment ihres Entstehens begegnen, demonstriert das Duo Kopffarben aus Berlin zusammen mit der Organistin Veronika Zilles in der Schlosskirche. Während Veronika Zilles an der Orgel Stücke von der Romantik bis zu experimentellen Neutönern spielt, zeichnet Julia Schäfer im weiß illuminierten Federkleid auf einen Touchscreen, der in den Altarraum übertragen wird. So wie sich die Musik verzweigt und verfugt, Phrasen gespiegelt und Themen variiert werden, so verzweigen sich auch die Linien und Figuren auf der Leinwand. Johannes Schmidt steuert die Technik, die die Bilder dreht, spiegelt und kaleidoskopartig zerfließen lässt. Gestaltwerdung, Verwandlung und Auflösung ereignen sich in einem Klang-Bild-Raum, der vom romantischen Zauberwald in die tiefste Tiefsee führt, um dann wieder in reine Abstraktion zu transzendieren.

    Im Burggarten bieten die Illegal Boys and the Emmigrant girl eigene Kompositionen und weltberühmte Hits auf ungewöhnlichen Instrumenten. Ungewöhnlich ist auch der Sound, der dabei entsteht und der den Klangteppich für den temperamentvollen Feuertanz der Artistin Agnieszka Kwiatkowska bildet. Temperamentvoll wie ein irrlichternder Wirbelwind tanzt auch „Solana“ über die Bühne vor der Kirche. Mit sechs leuchtenden Reifen und einer dynamischen Choreografie artistischer Körperkunst erzählt auch sie Geschichten von Begegnung, Bewegung und Verwandlung. Schwungvoll und voller Lebensfreude ist auch die letzte Bühnenshow des Tages von Hanabi Circus mit temperamentvollen Tänzen und witziger Fächerchoreografie. Dann folgte man „Entourage“ mit ihrem verspielten Walk Act Les Aqua Lumièrs in den Burggarten. Die Künstler wirken wie Lichtwesen aus Oberons Reich, und dem gehörte Hachenburg ja für dieses Wochenende an.

    Von unserem Mitarbeiter Matthias Budde

    Montabaur Hachenburg
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