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    Goerg & Schneider investiert 5 Millionen Euro in Modernisierung

    Goerg & Schneider hat mit Gästen aus dem politischen Leben des Westerwaldkreises einen neuen Tunnelofen im Werk Boden eingeweiht. Es konnte eine Investition von rund 5 Millionen Euro gefeiert werden.

    Von unserer Redakteurin

    Susanne Willke

    Landrat Achim Schwickert lobte die Firma, die Vertretungen in ganz Europa hat, als ein „richtiges, mittelständiges Familienunternehmen". Außerdem habe Hartmut Goerg am Fortbestand der Fachhochschule Höhr-Grenzhausen anlässlich der Umstellung auf die Bachelorausbildung teil gehabt. Das in der dritten Generation vom diplomierten Wirtschaftsingenieur Hartmut Goerg und seiner Frau, Diplombetriebswirtgin Martina Goerg, geführte Unternehmen ist in der Gewinnung von Rohtonen in mehreren Tagebauen sowie in der Auf- und Weiterverarbeitung von Schamotten, Mahltonen und keramischen Massen tätig.  Insgesamt werden jährlich mehr als 400 000 Tonnen Rohton und aufbereitete Rohstoffe mit einem Exportanteil von rund 50 Prozent in der Westerwälder Firma verarbeitet, die per Lkw, Zug oder Schiff ab Rheinhafen zum Versand kommen. Der Einbau des neuen Tunnelofens war ein mehrstufiges Investitionsprojekt, das den Produktionsprozess und die Brenntechnik der Schamotteherstellung optimieren soll, um auch langfristig und energieoptimiert arbeiten zu können. Dies sei eine unternehmerische Entscheidung gewesen, so Hartmut Goerg in seiner Rede, die auch ein Zeichen der guten Aussichten setzen solle.

    Kernstück der ersten Stufe war vor vier Jahren eine neue Tunneltrockneranlage, sowie eine neue Brenn- und Steuerungstechnik für den nun abgeschalteten, aber als Reserve dienenden Tunnelofen II. Stufe zwei bestand in der Installation einer neuen und jetzt automatisierten Endladetechnik der Stückschamotte. Damit waren die Voraussetzungen für den Austausch und die Neukonstruktion sämtlicher Tunnelofenwagen und der Neubau des Tunnelofens III geschaffen. Er entstand auf dem Platz, an dem bisher der erste Tunnelofen gestanden hatte. Der wurde zu Beginn des Jahres abgerissen. Anschließend musste die Halle vergrößert werden. In diesem Zuge entstand für die Mitarbeiter ein neues Sozialgebäude. Der Organisationsaufwand, so Goerg, war enorm hoch. Der Effekt besteht vor allem in einem wesentlich effizienteren Brennvorgang, bei dem mit Hilfe neuster Isoliertechnik nach dem Brennen die Wärme der Schamotte wieder in den Produktionskreislauf eingebracht wird.

    Bei den Schamotten, das erklärt der technische Leiter Gerd Mößner, der seit 16 Jahren bei der Firma Goerg & Schneider arbeitet, handelt es sich um ein sogenanntes Halbprodukt, einen thermisch veredelten Rohstoff, aus dem wiederum keramische Produkte hergestellt werden. Der wie ein Ziegelstein geformte Ton reist bei 1200 Grad Celsius zwei Tage durch den Tunnelofen bis er zur Weiterverwertung, stückig oder gemahlen, verkauft wird. Aus den verarbeitungsfertigen keramischen Massen, die als Pulver, Granulat oder plastische Hubel hergestellt werden, entstehen zum Beispiel Steingut, Steinzeug oder auch Ofenkachelkeramik.

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