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    Mähren

    Geschwindigkeitsmessungen: Mährener beklagen sich über Raser

    Während das digitale Geschwindigkeitsmessgerät der Gemeinde Mähren zum Teil Geschwindigkeiten von 137 km/h aufgezeichnet hat, ergaben die verdeckten Messungen der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises keine größeren Auffälligkeiten dieser Art. Trotzdem fühlen sich die Bürger mit ihrer gut ausgebauten Kreisstraße nicht recht wohl. „Es ist eine Katastrophe und rücksichtslos hoch drei“, schimpft Ortsbürgermeister Volker Solbach über die Raser und sucht gemeinsam mit dem Gemeinderat weiter nach einer Lösung.

    Seit gut einem Jahr verfügt die Gemeinde Mähren über ein digitales Messgerät, das bereits Geschwindigkeiten von 137 km/h gemessen hat. Die Mährener sind verärgert, dass einige Autofahrer die gut ausgebaute Straße offenbar als Rennstrecke nutzen.  Foto: Sascha Ditscher
    Seit gut einem Jahr verfügt die Gemeinde Mähren über ein digitales Messgerät, das bereits Geschwindigkeiten von 137 km/h gemessen hat. Die Mährener sind verärgert, dass einige Autofahrer die gut ausgebaute Straße offenbar als Rennstrecke nutzen.
    Foto: Sascha Ditscher

    An einem normalen Werktag durchfahren innerhalb von 24 Stunden 864 Fahrzeuge das kleine Mähren. Das jedenfalls ergaben die verdeckten Messungen, die der Landesbetrieb Mobilität in Diez im Auftrag der Kreisverwaltung durchgeführt hat. „Das ist ein ganz normales Verkehrsaufkommen für eine Kreisstraße“, sagt Herbert Hippenstiehl von der Kreisverwaltung. Die Hälfte der Fahrer war nicht schneller als 51 km/h, 35 Prozent der Fahrer nicht schneller als 61 km/h, der Schnellste fuhr 85 km/h in der geschlossenen Ortschaft. Ausreißer gebe es immer wieder, erklärt Hippenstiel. Und weiter: Der gravierende Unterschied der Messungen kann in der Art der Messgeräte liegen. Einige seien so eingestellt, dass sie weit voraus messen und so bereits die Geschwindigkeiten außerhalb der geschlossenen Ortschaft aufnehmen. Das hinge vom jeweiligen Hersteller ab und müsse bei der Positionierung des Gerätes berücksichtigt werden.

    Die vorliegenden Ergebnisse jedenfalls lassen keine Maßnahmen vonseiten des Kreises zu. Blieben der Gemeinde noch eigene Maßnahmen. Die hat bereits über höhere Bordsteine, Blumeninseln und Ähnliches nachgedacht, bisher aber noch keinen gangbaren Weg gefunden, die Durchfahrtsstraße auch gefühlt wieder sicherer zu machen. Hippenstiel schlägt dazu einen Ortstermin mit allen Beteiligten vor, an dem auch der LBM sowie Straßenmeisterei und Polizei teilnehmen würden. „Das muss aber die Gemeinde bei der Verbandsgemeinde, und die wiederum bei der Kreisverwaltung beantragen“, so der Fachmann. Dann könnte vor Ort über die Möglichkeiten diskutiert werden. Hippenstiel hat viel Erfahrung mit der Problematik, die in vielen der 192 Westerwälder Gemeinden besteht. Sinnvoll seien eigentlich nur Maßnahmen, die im Gegenverkehr wirken, wie zum Beispiel Verkehrsinseln. Dazu gebe es mobile Elemente, die die Straßenmeisterei vorhält und zur Probe aufgestellt werden können. Denn bevor tatsächlich baulich etwas verändert wird, müssen Kosten, Nutzen und Folgen genau bedacht werden, so Hippenstiel.

    Von unserer Redakteurin
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