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Rennerod

Gefahrstoffunfall: Mitarbeiter einer Spedition in Rennerod verletzt

Beim Entladen eines Überseecontainers aus Malaysia haben am Donnerstag Mitarbeiter der Spedition Kühne & Nagel Giftstoffe eingeatmet und mussten anschließend ins Krankenhaus gebracht werden.

Rennerod – Beim Entladen eines Überseecontainers aus Malaysia haben am Donnerstag Mitarbeiter der Spedition Kühne & Nagel Giftstoffe eingeatmet und mussten anschließend ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Verletzten klagten über Übelkeitsanfälle mit Schwindelgefühlen und Erbrechen. Insgesamt sechs Arbeiter wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Vermutlich handelt es sich bei dem Gefahrstoff um eine Schwefelwasserstoffverbindung, die in hoher Konzentration sehr gefährlich ist und zum Tode führen kann. Das ergaben Messungen der Gefahrstoffexperten der Feuerwehr Rennerod. Demnach ist der Schadstoffaustritt allerdings lokal eng um den Container begrenzt, sodass eine Gefährdung der Bevölkerung nicht besteht.

Die Arbeiter der Spedition Kühne & Nagel hatten am Morgen begonnen, den von einem deutschen Importeur eingeführten Überseecontainer auszuräumen. Der Container war mit Holzmöbeln beladen, die üblicherweise vor dem Export gegen Schädlingdbefall mit Pestiziden begast werden. Der Container hatte entsprechende Fracht- und Begleitpapiere, die dokumentieren, womit eine Behandlung der Möbel erfolgt war. Der Container war schon am Montag geöffnet worden, stank aber angeblich so stark, dass man ihn mehrere Tage geöffnet stehen ließ. Da der üble Geruch sich nicht verflüchtigte, wurde nach Polizeiangaben eine Fachfirma verständigt, die Schadstoffmessungen vornahm, um die Konzentration der Pestizidverbindungen zu messen. Da die Messung diesbezüglich unbedenkliche Werte ergab, erfolgte die Freigabe des Containers – mit fatalen Folgen. Wie schwer die Verletzungen der Mitarbeiter einzustufen sind, konnte die Polizei am Donnerstag noch nicht sagen. Die Spedition schirmte das Gelände gegen Pressevertreter ab.

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