40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » Westerwälder Zeitung
  • » FWG Westerwald kürt 100 Kandidaten für den Kreistag
  • Aus unserem Archiv
    Westerwaldkreis

    FWG Westerwald kürt 100 Kandidaten für den Kreistag

    Die Freien Wähler wollen in der nächsten Wahlperiode die drittstärkste Kraft im Westerwälder Kreistag bleiben und haben 100 Kandidaten für die Wahlliste nominiert.

    In ihrer Aufstellungsversammlung in Oberhaid hat die FWG deshalb inklusive der Ersatzkandidaten 100 erfahrene wie neue junge Kommunalpolitiker auf der Liste für die Wahl zum Kreistag platziert. Selbstbewusst – immerhin sind sie in der Kommunalpolitik seit Jahrzehnten engagiert – gaben Vorsitzender Stefan Bach und die Fraktionssprecher Klaus Müller (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters) und Toni Herrmann, Holler (Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Wirges a. D.) die Marschrichtung für den Wahlkampf vor. „Wir treten für den kommunalen Bereich an, denn dort sind wir stark, frei von ideologischen Überlegungen. Die FWG-Kreistagsmitglieder sind unabhängig von Entscheidungen und Vorgaben von oben", lautet die Botschaft des Führungstrios, die in den kommenden Wochen den Bürgern noch verstärkt vermittelt werden soll. Von der Versammlung wurde Müller als Versammlungsleiter vorgeschlagen. Vor der Wahl stellte Bach noch einmal ausdrücklich fest, dass gerade Klaus Müller, aber auch Toni Herrmann mit ihm und dem Vorstand gemeinsam mit großem Engagement die Vorbereitungen für die Wahl und die Aufstellung der 100 Kandidaten vorangetrieben hätte. „Ich danke dir, lieber Klaus, ganz herzlich für dein Engagement heute Morgen und in all den Jahren für die FWG und somit auch für die Bürger des Westerwaldkreises", so der Kreisvorsitzende. „Was ich lobend über Klaus Müller gesagt habe, gilt in gleicher Weise für dich," würdigte Bach die Arbeit seines Vorgängers Toni Herrmann. „Zwei erfahrene hauptamtliche Wahlbeamte bedeuten auch hohes Niveau in und für die Kreistagsfraktion sowie in der täglichen Arbeit", zeigte sich Bach auch für die Zukunft überzeugt. Mit Blick auf die FDP, die drittstärkste politische Kraft werden will (die WZ berichtete), meinte Bach: „Wir sind die drittstärkste politische Kraft im Westerwald! Ich bin der vollen Überzeugung, dass wir trotz möglicherweise größer werdender Konkurrenz, zum Beispiel durch die AfD, weiterhin die drittstärkste kommunalpolitische Kraft bleiben." Zum Wahlprogramm stellte der FWG-Kreisvorsitzende fest: „Wenn unsere Mitkonkurrenten ein Wahlprogramm veröffentlichen, dann kann ich mit Stolz sagen, dass unser Wahlprogramm die Kandidaten auf unserer Kreistagsliste und auf den Listen in den Ortsgemeinden, Städten und Verbandsgemeinden sind." Bach nannte dann aber doch ein Thema, das ihm persönlich am Herzen liegt: „Die Förderung junger Menschen durch Schule und Beruf ist Kernpunkt einer lebenswerten Gesellschaft." Etwas Kritik an den eigenen Reihen ließ Bach auch folgen: „FWG steht für Politik vor Ort, nicht für Landes-, Bundes- oder Europapolitik." Toni Hermann ging auf wichtige Themen aus der Kreispolitik ein: Infrastruktur, demografischer Wandel, Stöffelpark, Abfallwirtschaft, erneuerbare Energien und Finanzen. Als besonders wichtig sieht die FWG den Ausbau der B 255 von Langenhahn bis zur BAB 45 und den Ausbau der Datenautobahnen an. Auch um das Thema „Wohnen im Alter" wollen sich die Freien Wähler verstärkt kümmern. Beim Stöffel wie bei den erneuerbaren Energien soll mehr Klarheit helfen. Zufrieden zeigte sich Herrmann mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb, während die Schulden des Kreises noch weiter zurückgefahren werden sollen.

    Auf den ersten zehn Listenplätzen der Freien Wähler für die Wahl zum Kreistag sind Kandidaten aus allen zehn Westerwälder Verbandsgemeinden vertreten, darunter auch zwei Frauen: 1. Klaus Müller (Sessenhausen), 2. Toni Herrmann (Holler), 3. Ulrich Keßler (Siershahn), 4. Peter Müller (Rennerod), 5. Stephan Bach (Breitenau), 6. Gudrun Franz-Greis (Roßbach), 7. Michael Stahl (Höhr-Grenzhausen), 8. Kurt Hastrich (Kaden), 9. Hubert Eidt (Hundsangen), 10. Dorothee Marx-Weinbrenner (Nistertal). „Die Ausgewogenheit und die Kompetenz der Kandidatinnen und Kandidaten macht uns stark", stellte FWG-Sprecher Klaus Müller fest, der sich darüber freute, dass die überwiegende Zahl der Kandidaten bei der Listenaufstellung einstimmig gewählt wurden. mm

    Montabaur Hachenburg
    Meistgelesene Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Online regional
    Markus Eschenauer

    Regio-CvD Online

    Markus Eschenauer

    Mail | 02602/160 474

    epaper-startseite
    Regionalwetter Westerwald
    Montag

    1°C - 3°C
    Dienstag

    3°C - 4°C
    Mittwoch

    4°C - 6°C
    Donnerstag

    4°C - 7°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Bildergalerien: Fotos unserer Leser
    &bdquo;Pfui Spinne&ldquo; mag der ein oder andere beim Anblick dieses Fotos von Volker Horz denken. Und doch hat die Detailaufnahme dieses Festmahls ihren ganz eigenen Reiz. Jedenfalls ist dem Achtbeiner hier ein dicker Fang ins Netz gegangen.&nbsp;Wenn auch Sie ein sch&ouml;nes Bild f&uuml;r unsere Leserfoto-Rubrik haben, dann schicken Sie es an die Adresse <a href="mailto:montabaur@rhein-zeitung.net">montabaur@rhein-zeitung.net</a>. Beachten Sie dabei bitte die erforderliche Mindestaufl&ouml;sung von 2500 mal 1500 Pixel.

    Mit der Kamera im Westerwald unterwegs: Hier zeigen wir die schönsten Fotos unserer Leser. Zusenden per E-Mail.