40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » Westerwälder Zeitung
  • » Freibad ist bereits eine Großbaustelle
  • Aus unserem Archiv
    Ransbach-Baumbach

    Freibad ist bereits eine Großbaustelle

    Kaum vorstellbar: Nur knapp drei Wochen ist es her, da tummelten sich bei strahlendem Sonnenschein auf den Liegeweisen des Ransbach-Baumbacher Freibades noch Hunderte von Badegästen. Doch jetzt ist das Bad kaum wieder zu erkennen. Seit der Schließung Anfang September hat sich das Freizeitgelände zu einer Großbaustelle entwickelt.

    Seit dem Ende der Badesaison hat sich das Ransbach-Baumbacher Freibad zu einer Großbaustelle entwickelt.
    Seit dem Ende der Badesaison hat sich das Ransbach-Baumbacher Freibad zu einer Großbaustelle entwickelt.
    Foto: Stephanie Kühr

    Pünktlich zur nächsten Badesaison soll das beliebte Freibad saniert sein. Die Verbandsgemeinde investiert rund 1,8 Millionen Euro, um das Bad baulich zu modernisieren und zugleich auf den neusten technischen Stand zu bringen. Im Januar dieses Jahres hatte der VG-Rat eine Generalsanierung des Freizeitbades, das im Jahre 1953 eröffnet wurde, beschlossen.

    "Wir wollen mit den Bauarbeiten vor dem Einsetzen der Frostperiode so weit wie möglich vorankommen", sagt Bürgermeister Michael Merz der WZ. "Denn das Schwimmbad soll im Mai, spätestens aber im Juni 2013 wieder eröffnet werden", unterstreicht er. Und bis dahin gibt es viel zu tun: Die Bagger sind bereits an der Großbaustelle am Waldrand angerollt und haben ganze Arbeit geleistet. Im Eingangsbereich des Schwimmbades sind das veraltete Gebäude mit Umkleidekabinen, Toiletten und Kiosk sowie das Kassenhäuschen bereits dem Erdboden gleich gemacht worden. Der Bauschutt ist größtenteils abtransportiert, sodass rasch mit dem Bau des neuen Gebäudekomplexes begonnen werden kann.

    Den Plänen des Ransbach-Baumbacher Architekten Wolfgang Gerhards zufolge wird der neue überdachte Eingangsbereich von zwei sonnengelb verputzten Gebäuden umrahmt. Rechts des Eingangs befindet sich ein Neubau mit Kasse, Sanitärbereich, Mutter-Kind-Umkleiden und dem neuen Kiosk. Eine große, teilweise überdachte Außenterrasse schließt den Trakt zu den Liegewiesen hin ab. Links des Eingangs liegt ein kleinerer Neubau aus zwei höhenversetzten Gebäudepartien, der eine behindertengerechte Umkleide samt Dusche und WC, Personalräume sowie das Büro des Bademeisters umfasst.

    Der barrierefreie Zugang zu den Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken ist über Rampen garantiert. Leicht geneigte Pultdächer in einem dunklen Grauton überdachen die beiden Gebäude. Waren die Kosten im Bereich Hoch- und Tiefbau ursprünglich mit 449 000 Euro veranschlagt, haben die Ausschreibungen nun Mehrausgaben von rund 30 000 Euro ergeben. Die Planer haben der Stadt aber unlängst das Versprechen gegeben, "im Kostenrahmen" zu bleiben.

    Auch die alte Wärmehalle entlang des Schwimmerbeckens ist bereits komplett entkernt und sieht wie ein Rohbau aus. Das längliche Gebäude wird komplett modernisiert und soll künftig die Umkleiden, WC-Anlagen sowie die Duschräume für die Badegäste umfassen. Auf den Dachflächen soll eine Solarabsorberanlage die Kraft der Sonne nutzen, um das Badewasser zu erwärmen. Rund 40 000 Euro an Heizkosten, so die Berechnungen, können dadurch jährlich eingespart werden.

    Viel getan hat sich auch im Bereich der Schwimmbecken, die seit Anfang September in den Rohzustand versetzt worden sind. Einzig die große Familienrutsche und die Sprungtürme stehen unberührt am Beckenrand. Im großen Schwimmerbecken sind bereits die porösen, hellblauen Kunststofffolien abgerissen worden. Bauarbeiter sind nun dabei, die Risse mit Betonstahl zu sanieren. Auch der Beckenkopf samt Abfluss wird erneuert. Zum Schluss erhält das Becken eine neue Folienverkleidung.

    Der Nichtschwimmerbereich muss ebenfalls grundlegend saniert werden. Das Becken, das zusätzlich eine Familienrutsche mit drei Bahnen, einen Wasserpilz und einen Brodelberg erhält, soll jedoch nicht mit einer Kunststofffolie neu abgedichtet, sondern wieder mit Fliesen aus der Töpferstadt gekachelt werden. Die Fliesenarbeiten müssen indes noch im Detail beraten und ausgeschrieben werden. Die Kosten hierfür kommen zur Bausumme hinzu. In der Sparte Schwimmbecken und Technik sind bislang Mehrkosten von rund 40 000 Euro entstanden. Damit dürften die Sanierungskosten von den geplanten 1,8 Millionen Euro auf gut 1,9 Millionen Euro klettern.

    Von unserer Redakteurin Stephanie Kühr

    Montabaur Hachenburg
    Meistgelesene Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Online regional
    Markus Eschenauer

    Regio-CvD Online

    Markus Eschenauer

    Mail | 02602/160 474

    epaper-startseite
    Regionalwetter Westerwald
    Mittwoch

    8°C - 21°C
    Donnerstag

    9°C - 20°C
    Freitag

    10°C - 19°C
    Samstag

    9°C - 17°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Bildergalerien: Fotos unserer Leser
    &bdquo;Pfui Spinne&ldquo; mag der ein oder andere beim Anblick dieses Fotos von Volker Horz denken. Und doch hat die Detailaufnahme dieses Festmahls ihren ganz eigenen Reiz. Jedenfalls ist dem Achtbeiner hier ein dicker Fang ins Netz gegangen.&nbsp;Wenn auch Sie ein sch&ouml;nes Bild f&uuml;r unsere Leserfoto-Rubrik haben, dann schicken Sie es an die Adresse <a href="mailto:montabaur@rhein-zeitung.net">montabaur@rhein-zeitung.net</a>. Beachten Sie dabei bitte die erforderliche Mindestaufl&ouml;sung von 2500 mal 1500 Pixel.

    Mit der Kamera im Westerwald unterwegs: Hier zeigen wir die schönsten Fotos unserer Leser. Zusenden per E-Mail.