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    Westerburg

    Feuerwehrübung klappt wie am Schnürchen

    Vor Kurzem fand in der Wohnstätte Altes Katasteramt in der Westerburger Bahnhofstraße eine von langer Hand geplante Feuerwehrübung statt. Die Löschzüge aus Sainscheid, Gershasen, Wengenroth und Westerburg waren mit 50 bis 60 Feuerwehrleuten im Einsatz.

    Die Feuerwehrübung in der Wohnstätte Altes Katasteramt verlief reibungslos. Foto: GFB
    Die Feuerwehrübung in der Wohnstätte Altes Katasteramt verlief reibungslos.
    Foto: GFB

    Die Wohnstätte Altes Katasteramt hat vor zwei Jahren ihren Betrieb als Einrichtung der Eingliederungshilfe für erwachsene Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderungen aufgenommen. Der Eigentümer des Gebäudes, der Verein für Behindertenarbeit (VfB), und die Betreiberin der Einrichtung, die Gemeinnützige Gesellschaft für Behindertenarbeit (GFB), konnten sich bei der Übung davon überzeugen, dass jede noch so hohe Investition in die getätigten Brandschutzmaßnahmen im Ernstfall jeden Cent wert ist. Um die Sicherheit der 22 Bewohnerinnen und Bewohner zu gewährleisten, wurde ein Mitarbeiter der GFB nach einer mehrtägigen Fortbildung zum Brandschutzbeauftragten der Einrichtung bestellt. Seit Inbetriebnahme der Einrichtung führt er regelmäßig Brandschutzunterweisungen durch und bildet Mitarbeiter zu Brandschutzhelfern aus.

    Außer Wehrführer Bernd Dillbahner, dem Brandschutzbeauftragten Jurek Weber, VfB-Geschäftsführer Winfried Weber und GFB-Geschäftsführerin Helena Schuck wusste niemand von der geplanten Übung, als um 19 Uhr der Feueralarm ertönte. Die vier diensthabenden Mitarbeiterinnen reagierten sofort und brachten die Bewohner inklusive der beiden Rollstuhlfahrerinnen binnen kürzester Zeit über den Notausgang nach draußen. Zwar führten die vielen Einsatzfahrzeuge mit Blinkleuchten und ausgefahrener Leiter bei einigen Bewohnern zu Irritationen und Angst.

    Doch die meisten ließen die Evakuierungsmaßnahmen ohne Weiteres zu. Spontane Hilfe erhielt die Einrichtung von den unmittelbaren Nachbarn. Sie boten den Bewohnern Aufenthaltsmöglichkeiten an und stellten Stühle und Getränke zur Verfügung. Ralf Seekatz, Bürgermeister der Stadt Westerburg, erkundigte sich vor Ort nach dem Ernst der Lage. Nach einer Stunde endete die Übung mit einem Dankeschön für die Feuerwehrleute aus der Küche der Wohnstätte.

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