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    Erschossener Wolf: Jäger kommt vor Gericht

    Vier Monate nach den tödlichen Schüssen auf den ersten Wolf im Westerwald nach 123 Jahren erwarten den Jäger jetzt strafrechtliche Konsequenzen. Am Amtsgericht Montabaur wird es zur Verhandlung kommen. Die Koblenzer Staatsanwaltschaft wirft dem Mann aus NRW vor, gegen das Tierschutz- und das Bundesnaturschutzgesetz verstoßen zu haben. Sie hatte einen entsprechenden Strafbefehl beim Amtsgericht beantragt: 2500 Euro sollte der 71-Jährige zahlen. Doch der hat gegen den Strafbefehl Einspruch eingelegt.

    Der Wolf war im 21. April erschossen worden. Er habe ihn für einen wildernden Hund gehalten, hatte der Jäger gesagt. 
    Der Wolf war im 21. April erschossen worden. Er habe ihn für einen wildernden Hund gehalten, hatte der Jäger gesagt. 

    Westerwaldkreis - Vier Monate nach den tödlichen Schüssen auf den ersten Wolf im Westerwald nach 123 Jahren erwarten den Jäger jetzt strafrechtliche Konsequenzen. Am Amtsgericht Montabaur wird es zur Verhandlung kommen.

    Die Koblenzer Staatsanwaltschaft wirft dem Mann aus NRW vor, gegen das Tierschutz- und das Bundesnaturschutzgesetz verstoßen zu haben. Sie hatte einen entsprechenden Strafbefehl beim Amtsgericht beantragt: 2500 Euro sollte der 71-Jährige zahlen. Doch der hat gegen den Strafbefehl Einspruch eingelegt. Mit dem Akzeptieren des Strafbefehls hätte er auch seine Schuld eingestanden.

    Der Strafbefehl oder eine Verurteilung kann auch zum Verlust des Jagdscheins für den 71-Jährigen führen, wenn die Untere Jagdbehörde in NRW zu der Einschätzung gelangt, dass eine Unzuverlässigkeit des Schützen vorliegt. Wie Erhard Bäder, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes RLP mitteilte, hat sein Verband ein Disziplinarverfahren gegen den Jäger bei dessen Heimatverband beantragt. aj/nsi

    Nabu: Erschossener Wolf war "Gießener"Hintergrund: Wölfe seit dem Jahr 2000 wieder in Deutschland
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