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    Bad Marienberg

    Erfolg: Ex-Stadtchef von Bad Marienberg mit starkem Ergebnis

    Die Bad Marienberger schätzen ihren scheidenden Stadtbürgermeister Dankwart Neufurth offenbar immer noch sehr.

    Die Wähler haben abgestimmt. In Bad Marienberg kam dabei Dankwart Neufurth besondert gut weg.
    Die Wähler haben abgestimmt. In Bad Marienberg kam dabei Dankwart Neufurth besondert gut weg.
    Foto: Röder-Moldenhauer

    Von unserer Redakteurin Nadja Hoffmann-Heidrich

    Bei der Wahl zum Stadtrat schaffte er es von Listenplatz 18 aus, die zweitmeisten Stimmen für seine Partei, die SPD, und aller angetretenen Kandidaten überhaupt zu holen. Insgesamt gab es bei der Wahl zwar eine leichte Verschiebung der Machtverhältnisse zugunsten der CDU. Dennoch bleibt die SPD mit 57,26 Prozent weiterhin klar die stärkere Fraktion. Außer den beiden Volksparteien stand keine politische Gruppierung zur Wahl.

    Die Christdemokraten konnten ihr Ergebnis von 2009 um 5,4 Prozentpunkte auf 42,7 Prozent steigern und somit ihr bestes Stadtratsergebnis aller Zeiten in der Kneippstadt einfahren. Die Union kommt demnach auf 9 der 22 Sitze – einen mehr als in der zurückliegenden Legislaturperiode. Ihr Wahlziel, nämlich stärkste Fraktion zu werden, hat die Union damit dennoch deutlich verfehlt. Die Wahlbeteiligung lag in der Stadt mit 43,1 Prozent relativ niedrig.

    Die künftige Stadtbürgermeisterin Sabine Willwacher (SPD) ist trotz der Stimmenverluste ihrer Partei mit dem Ergebnis sehr zufrieden. „Nach der Windkraftdebatte der vergangenen Wochen und Monate war zu erwarten, dass wir Verluste hinnehmen müssen. Diese fallen aber mit nur einem Sitz weniger nicht so deutlich aus wie befürchtet." Erfreut ist sie über das gute Abschneiden ihres Amtsvorgängers Neufurth. „Allerdings hatte ich auch schon vermutet, dass es Dankwart trotz des hinteren Listenplatzes wieder in den Rat schafft", so Willwacher. Ob Neufurth allerdings, wie von einigen Ratsmitgliedern erhofft, als Beigeordneter zur Verfügung steht, ist äußerst fraglich. Er soll schon abgelehnt haben.

    Zufrieden mit dem Ausgang der Wahl ist auch der CDU-Fraktionssprecher Jochen Schneider. Selbst wenn das Ziel, stärkste Fraktion in der traditionellen SPD-Hochburg zu werden, nicht erreicht wurde, „so sind wir der Sache durch unsere aktive Politik doch zumindest einen Schritt näher gekommen", so Schneider. Bemerkenswert ist aus seiner Sicht das gute Abschneiden von Friedel Stahl und Norbert Kempf, die es trotz hinterer Listenplätze (16 und 18) in den Stadtrat geschafft haben. Im neuen Rat wünscht sich Schneider „eine ebenso konstruktive Zusammenarbeit wie bisher". Schneider geht davon aus, dass dieses Ziel mit der Stadtchefin Willwacher erreicht wird – „selbst wenn es zwischen zwei Parteien natürlich auch schon mal Differenzen gibt".

    Sie wurden in den Bad Marienberger Stadtrat gewählt

    SPD: Sabine Willwacher (2179 Stimmen), Ernst-Dankwart Neufurth (1423), Klaus Müller (1388), Andreas Garth (1199), Christina Leukel (1159), Alexander Dücker (1134), Thomas Kempf (1103), Heinz Cappel (1043), Björn Scheyer (1031), Erich Heuser (1024), Inge Helmes (963), Michaela Neufurth (957), Michael Kolb (898).

    CDU: Jochen Schneider (1264), Dr. Josef Brossette (1209), Friedel Stahl (1008), Antje Tropp (921), Gerd Schimmelfennig (881), Norbert Kempf (858), Julia Salzmann (850), Alexander von Dreden (815), Martin Meyer (786).

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