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Westerwaldkreis

Eltern wünschen sich flexiblere Öffnungszeiten von Betreuungseinrichtungen

Der Kreiselternausschuss (KEA) des Westerwaldkreises ermittelte in einer Studie den Betreuungsbedarf für Kinder bis sechs Jahre. Auf der Basis der Umfrageergebnisse formulierte der KEA einen Forderungskatalog, der an Landrat Achim Schwickert und die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses übergeben wurde. Der wichtigste Kritikpunkt der Eltern sind die Öffnungszeiten der Kindertagesstätten, die den Bedarf von Vollzeitbeschäftigten nicht abdecken. Daher ist das dringlichste Anliegen der Befragten die Ausweitung und Flexibilisierung der Öffnungszeiten von Kindertageseinrichtungen. Der KEA fordert eine verpflichtende Betreuung mindestens in der Zeit von 7 bis 17 Uhr.

Westerwaldkreis – Der Kreiselternausschuss (KEA) des Westerwaldkreises ermittelte in einer Studie den Betreuungsbedarf für Kinder bis sechs Jahre. Auf der Basis der Umfrageergebnisse formulierte der KEA einen Forderungskatalog, der an Landrat Achim Schwickert und die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses übergeben wurde. Der wichtigste Kritikpunkt der Eltern sind die Öffnungszeiten der Kindertagesstätten, die den Bedarf von Vollzeitbeschäftigten nicht abdecken. Daher ist das dringlichste Anliegen der Befragten die Ausweitung und Flexibilisierung der Öffnungszeiten von Kindertageseinrichtungen. Der KEA fordert eine verpflichtende Betreuung mindestens in der Zeit von 7 bis 17 Uhr.

Im Allgemeinen wird das Betreuungsangebot im Westerwaldkreis als gut bewertet, in einigen Verbandsgemeinden besteht jedoch zusätzlicher Handlungsbedarf. Viele Eltern haben offenbar Schwierigkeiten, einen Kita-Platz in Wohnortnähe zu finden, daher empfiehlt die KEA den zügigen Ausbau der U3-Plätze einhergehend mit einem flächendeckenden Ganztagsangebot für Kinder unter drei Jahren. Auch die Erweiterung des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz um den Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz steht ganz oben auf der Forderungsliste. Dies wäre ein wichtiger Schritt zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie vor dem Hintergrund der wachsenden Zahl Alleinerziehender dringend nötig. Unabhängig von einem Ganztagsplatz fordert der KEA eine grundsätzliche Betreuung und Essensversorgung in der Mittagszeit.

Neben den Öffnungszeiten und der Entfernung zum Wohnort gehören die Qualifikation des Personals sowie das pädagogische Konzept zu den wichtigsten Auswahlkriterien für eine geeignete Kindertageseinrichtung. Der Forderungskatalog der KEA empfiehlt daher eine Ausbildungsoffensive für Erzieher, die Aufstockung des Personals sowie eine Überarbeitung und Vereinheitlichung der pädagogischen Konzepte mit verpflichtenden Mindeststandards. Ebenfalls aufgeführt sind die Verringerung der Gruppengröße und Festlegung des Personalschlüssels auf zwei Erzieher pro Gruppe.

Mehr dazu lesen Sie in der Mittwochausgabe der Westerwälder Zeitung.

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