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    Hachenburg

    Eklat: Stadtspitze verweigert Zusammenarbeit

    Ab Samstag stellt die Kulturzeit bei ihren Veranstaltungen Hörverstärker zur Verfügung. Beim Sponsoring der Aktion kam es zu einem Eklat, weil Bürgermeister Peter Klöckner nicht mit einem örtlichen Händler zusammenarbeiten wollte. Auf Nachfrage unserer Zeitung teilte Klöckner mit, dass er keine Zusammenarbeit mit dem Unternehmer wünsche. Nach WZ-Informationen ist dies auf eine angebliche rechte Gesinnung des Mannes zurückzuführen.

    Vor einigen Jahren kam es zwischen der Gemeinde und dem Händler zu einem Rechtsstreit, da dieser eine Fahne aus dem Ersten Weltkrieg gehisst hatte. Klöckner hatte daraufhin einen Ordnungsamtsmitarbeiter die Fahne beschlagnahmen lassen. Bei dem Verfahren vor dem Amtsgericht in Westerburg wurde jedoch für den Angeklagten entschieden - die Fahne war legal. Nach Informationen unserer Zeitung musste sich der Unternehmer bereits mehrere Schikanen von der Stadtspitze gefallen lassen.

    Aus dem Schriftwechsel, der unserer Zeitung vorliegt, ist ersichtlich, dass das Interesse einer Zusammenarbeit mit dem örtlichen Händler von der Kulturzeit ausging. Kulturreferentin Beate Macht, die die Verhandlungen führte, wollte sich nicht äußern. Einige Mitglieder aus dem Stadtrat haben sich bereits mit dem Fall beschäftigt und wollen von Klöckner eine Stellungnahme zu seinem Vorgehen einfordern. Auch der Werbering ist über die Problematik informiert und steht hinter dem Händler. "Das ist Diskriminierung. Nur weil jemand in früheren Jahren Mist gebaut hat, kann die Stadtverwaltung doch nicht einfach für den Rest des Lebens den Stab über einen Geschäftsmann brechen", kommentiert der Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Mies den Fall.

    Über den Hörgerätehändler ist bekannt, dass er in seiner Jugend in der rechten Szene aktiv war, er soll sich aber vollständig daraus zurückgezogen haben. Der Mittvierziger ist mit einer lettischen Staatsbürgerin verheiratet.

    Von unserer Redakteurin Christina Nover

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