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Höhr-Grenzhausen

Eine Premiere: Zwei Orte, sechs Künstler, Keramik satt in Höhr-Grenzhausen

Einhergehend mit dem Dienstantritt der neuen Leiterin des Keramikmuseums Westerwald, Nele van Wieringen (die WZ berichtete), fand jetzt in den Räumen des Museums eine Ausstellungseröffnung mit Exponaten dreier Absolventen des Institutes für Künstlerische Keramik und Glas (IKKG) statt.

Die sechs Absolventen des Institutes für Künstlerische Keramik und Glas nahmen die Glückwünsche für ihre bestandene Prüfung von einer großen Zahl von Vernissagegästen und von der neuen Museumsleiterin Nele van Wieringen (rechts) freudig entgegen.
Die sechs Absolventen des Institutes für Künstlerische Keramik und Glas nahmen die Glückwünsche für ihre bestandene Prüfung von einer großen Zahl von Vernissagegästen und von der neuen Museumsleiterin Nele van Wieringen (rechts) freudig entgegen.
Foto: Hans-Peter Metternich

Korrekt gesagt handelte es sich dabei um den einen Teil einer vielversprechenden Doppelausstellung, deren zweite Hälfte Jens Gussek, Institutsleiter und Professor des IKKG, bereits wenige Stunden zuvor im Kunstraum am Limes in Hillscheid eröffnet hatte. Auch diese Schau bot den Vernissagegästen einen unverstellten Blick auf die Abschlussarbeiten der Institutsabsolventen des Wintersemesters 2017/2018.

„Wir feiern mit dieser Ausstellung eine Premiere, denn es ist das erste Mal, dass wir hier unsere Exponate öffentlich präsentieren. Dafür sei Doktor Axel Ciesielski gedankt, der uns das Haus für die Sammlung zeitgenössischer Kunst geöffnet hat“, sagte Jens Gussek, der versuchte die Arbeiten und die Intentionen von Christian Schultz, Silvia Andrade und Lena Trost den Gästen näher zu bringen. „Die Region, respektive die Freunde schöner Künste, können sich glücklich schätzen, dass wir hier in unmittelbarer Nähe zwei so wunderbare Häuser wie den Kunstraum am Limes in Hillscheid und das Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen haben“, ergänzte er. Das sei absolut nicht normal, doch das gebe den Kunstschaffenden Raum, sich in einem äquivalenten Ambiente zu präsentieren, so Jens Gussek.

Der Leiter des Institutes für Künstlerische Keramik und Glas war es auch, der anschließend in den Räumen des Keramikmuseums den Gästen die Arbeiten von Paul Simon Heyduck, Norbert Michno und Juyoung Paek näher brachte. Jens Gussek betonte dabei mit Blick auf die neue Museumsleitung, dass „das Neue sicher nicht das Alte sein werde“, die gute Zusammenarbeit zwischen IKKG und Museum, so sein Hoffen, sich aber sicher fortsetzen werde.

Dieses Signal sendete auch Nele van Wieringen. „Ich verstehe es unter anderem als eine Aufgabe des Museums, die Auseinandersetzung mit dem Material und dessen künstlerischen Möglichkeiten zu fördern, zu unterstützen und zu stimulieren. Deshalb freue ich mich sehr, dass ihr hier eure Abschlussarbeiten ausstellt“, betonte die Museumsleiterin, die den Absolventen zu den bestandenen Prüfungen gratulierte. „Ich hoffe, dass diese erste Ausstellung unter meiner Museumsführung ein Schritt in eine weitere Zusammenarbeit mit dem Kunstraum am Limes und mit dem IKKG sein wird“

Die Exponate können zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums und des Kunstraumes am Limes oder nach vorheriger Vereinbarung noch bis zum 4. März bewundert werden.

Von unserem Mitarbeiter Hans-Peter Metternich

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