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    Eine neue Schiedsfrau für die Verbandsgemeinde Selters

    Diplomatie ist ihre Stärke. Das sagt zumindest Renate Drießler über sich selbst. Kein Wunder also, dass sich die Weidenhahnerin im vergangenen Jahr auf die vakante Stelle der Schiedsfrau für den Schiedsamtsbezirk III (Freilingen) der VG Selters beworben hat. "Ich habe unheimlich gerne mit Menschen zu tun und glaube auch, dass ich eine gewisse Ruhe ausstrahlen kann, um die Leute nach einem Streit wieder vernünftig an einen Tisch zu bringen", sagt Drießler, die vom Amtsgericht Montabaur auch als neue Schiedsfrau ausgewählt und von dessen Direktor, Reiner Rühmann, offiziell vereidigt wurde.

    Großer Bahnhof bei der Vereidigung (von links): Bürgermeister Klaus Müller, Ulrike Kasper (Geschäftsleiterin des Amtsgerichts), Edeltraud Heyl (Bund deutscher Schiedsmänner und -frauen), Renate Drießler und Reiner Rühmann (Direktor des Amtsgerichts).
Foto: Dominik Hechler
    Großer Bahnhof bei der Vereidigung (von links): Bürgermeister Klaus Müller, Ulrike Kasper (Geschäftsleiterin des Amtsgerichts), Edeltraud Heyl (Bund deutscher Schiedsmänner und -frauen), Renate Drießler und Reiner Rühmann (Direktor des Amtsgerichts).
    Foto: Dominik Hechler

    Montabaur - Diplomatie ist ihre Stärke. Das sagt zumindest Renate Drießler über sich selbst. Kein Wunder also, dass sich die Weidenhahnerin im vergangenen Jahr auf die vakante Stelle der Schiedsfrau für den Schiedsamtsbezirk III (Freilingen) der VG Selters beworben hat.

    "Ich habe unheimlich gerne mit Menschen zu tun und glaube auch, dass ich eine gewisse Ruhe ausstrahlen kann, um die Leute nach einem Streit wieder vernünftig an einen Tisch zu bringen", sagt Drießler, die vom Amtsgericht Montabaur auch als neue Schiedsfrau ausgewählt und von dessen Direktor, Reiner Rühmann, offiziell vereidigt wurde. "Die juristische Sprache ist manchmal ja ein bisschen schwer verständlich. Sie als Schiedsfrau sollten deswegen einen Weg finden, mit den betreffenden Personen so zu sprechen, dass sie es auch gut verstehen", erklärte Rühmann Renate Drießler ihre neue Aufgabe. Und weiter: "Schiedspersonen sind dafür da, die Kuh möglichst vom Eis zu bekommen, bevor es gleich zum Gericht geht. Die Klassiker sind ja die Schlichtung von Nachbarschaftsstreitereien über den Gartenzaun hinweg."

    Drießler ist zuversichtlich, diese neue Herausforderung gut meistern zu können. "Es werden sicherlich keine Fälle von Mord und Totschlag sein, mit denen ich mich beschäftigen muss, aber eben kleinere Streitigkeiten. Und da finde ich es schon eine gute Sache, wenn man in solchen Situationen einen Ansprechpartner vor Ort hat und nicht gleich zum Amtsgericht laufen muss", sagt die Weidenhahnerin, die zuletzt als Bürokauffrau gearbeitet hat. "Viele Dinge kann man in einem kleineren, familiären Rahmen einfach besser klären", glaubt Drießler, die in ihrem Bezirk nun für die Ortsgemeinden Freilingen, Ewighausen, Steinen, Weidenhahn und Wölferlingen zuständig ist. Ihre beiden Kollegen in der VG Selters sind Wolf Hinrich Apel (Schiedsamtsbezirk I, Selters) und Klaus Bast (Schiedsamtsbezirk II, Herschbach).

    "Gott hat uns zwei Augen gegeben, damit wir eins zudrücken können. Diesen Spruch habe ich kürzlich gelesen und finde ihn richtig gut", sagt Drießler, die sich dieses Motto auch auf die Fahne geschrieben hat: "Ich will den Menschen eine gute, offene Ansprechpartnerin für ihre jeweiligen Probleme sein. Mit einem freundlichen Lächeln auf dem Gesicht geht vieles dann doch deutlich einfacher."

    Von unserem Reporter Dominik Hechler

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