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    Westerwald

    Die "Brex" fährt nicht am Vatertag

    Die Brexbachtalbahn wird am Vatertag keine Sonderfahrten anbieten können.

    Die Eifelbahn-Verkehrsgesellschaft (EVG) als Betreiber hat bisher keine Betriebserlaubnis vom Mainzer Innen- und Infrastrukturministerium erhalten. Das Ministerium begründet dies damit, dass die EVG sich erst viel zu spät um die Neuerteilung bemüht und dabei auch nicht die erforderlichen Nachweise beigefügt habe.

    Jörg Seyffert, Geschäftsführer der EVG, erklärt dazu, dass das Ministerium immer neue Hürden für die Erteilung der Betriebserlaubnis aufbaue. „Das Ministerium hat wieder mal eigene Vorstellungen über notwendige und vorzulegenden Unterlagen entwickelt, die von der früheren Praxis abweichen und die aktuelle Rechtsprechung und Leitlinien des Gerichts zur Erteilung der Betriebsgenehmigung unberücksichtigt lassen", so Seyffert. In diesem Monat könne auf keinen Fall mit der Genehmigung gerechnet werden. Im Ministerium sehe man in dieser Sache „keine besondere Eile". Auch aus den Reihen des Vereins Brexbachtalbahn wird das Verhalten einiger Mitarbeiter des Ministeriums mit Sorge betrachtet. Gernot Kallweit, beim Verein zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, erklärt dazu: „Es gibt im Ministerium einige Bürokraten, die große Macht haben und die Reaktivierung der Brex torpedieren, wo es nur geht." Die EVG prüft mit ihren Anwälten das weitere Vorgehen. Möglicherweise müsse die Betriebsgenehmigung eingeklagt werden, befürchtet Jörg Seyffert.

    Unterdessen wurde die Entscheidung über den Rückbau der Weiche 556 in Engers, die die Brex mit der Rheinstrecke verbindet, verschoben. Die Gleisgabelung ist seit 2006 signaltechnisch abgebunden. Bereits vor einigen Jahren hatte die DB Netz AG beim Eisenbahn-Bundesamt beantragt, den Weichenkörper gänzlich zurückzubauen. Wegen der laufenden Anstrengungen, die Unterwesterwaldbahn zu reaktivieren, hatte das Land laut Aussage des Ministeriums um zeitlichen Aufschub für die endgültige Entscheidung über den Weichen-Rückbau gebeten.

    Gegen einen neuerlichen Antrag auf Rückbau der Gleisgabelung durch die DB Netz AG beim Eisenbahn-Bundesamt hatte das Ministerium keine Einwände erhoben. Nun hat das Ministerium diese Aussage revidiert und darum gebeten, die abschließende Entscheidung über den Verbleib der Weiche 556 in Engers bis Ende 2014 zu treffen. Sowohl der Verein Brexbachtalbahn als auch die EVG hatten sich entschieden gegen den Weichen-Rückbau gewehrt. nsi

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