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Montabaur-Horressen

Container-Dorf dient für zwei Jahre als Kita: Ursprüngliches Gebäude wegen Schimmel geschlossen

Auf dem Parkplatz an der Buchenstraße im Montabaurer Stadtteil Horressen steht inzwischen das Pavillon-Dorf, in dem ab Juni die Kita St. Johannes der Täufer mit bis zu 75 Kindern einziehen wird. Diese Übergangslösung ist auf zwei Jahre angelegt – so lange, bis der Kita-Neubau nahe der Waldschule fertiggestellt sein wird.

Das Container-Dorf in Horressen steht. Es wird zwei Jahre lang als provisorische Kindertagesstätte dienen. Foto: VG Montabaur
Das Container-Dorf in Horressen steht. Es wird zwei Jahre lang als provisorische Kindertagesstätte dienen.
Foto: VG Montabaur

Das Pavillon-Dorf besteht aus 34 Modulen, die miteinander kombiniert und verbunden sind, sodass das gesamte Raumprogramm der Kindertagesstätte darin untergebracht werden kann. Wenn alles fertig ist, gibt es vier Gruppenräume mit dazugehörigen Nebenräumen, einen Mehrzweckraum, eine Küche, Personal- und Leitungsräume sowie WC-Anlagen.

In den vergangenen Wochen hatten Arbeiter den Aufbau des Pavillon-Dorfs vorbereitet und die Versorgungsleitungen für Strom, Wasser, Abwasser und Telekommunikation verlegt. Nun stehen die Pavillon-Module, müssen aber noch fertig angeschlossen und eingerichtet werden, ehe die Aufsichtsbehörde die Anlage abnehmen und die Betriebserlaubnis erteilen kann. Es ist geplant, dass das Team der Kita in Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof ab Juni mit dem Umzug aus der Waldschule in das neue Übergangsquartier beginnt. Wenn alles planmäßig verläuft, kann im Pavillon-Dorf spätestens Mitte Juni der reguläre Betrieb starten. Bislang belegen Besucher und Nutzer des benachbarten Sportplatzes oftmals den Parkplatz. Für sie gibt es Ausweichparkplätze am Waldspielplatz (Ende Westerwaldstraße) und von dort eine Fußgängerumleitung über die Straße „Am Walde“ zum Sportplatz. Sowohl die Ausweichparkplätze als auch der Fußweg sind entsprechend ausgeschildert.

Das Pavillon-Dorf wurde notwendig, weil das ursprüngliche, gegenüber dem Parkplatz gelegene Gebäude der Kita seit Herbst wegen des Verdachts auf Schimmelbefall geschlossen ist. Die Kommunalpolitik in Montabaur hatte lange um die Frage gerungen, ob man den Altbau sanieren oder einen Neubau errichten sollte. Mithilfe mehrerer Gutachten wollte sich die Stadt seinerzeit Klarheit über den Zustand des Altbaus verschaffen. Die baubiologischen Ergebnisse führten dann jedoch kurzfristig zum Entzug der Betriebserlaubnis für den Altbau, weil eine Gesundheitsgefährdung der Kinder nicht ausgeschlossen werden konnte (unsere Zeitung berichtete).

Die Kindertagesstätte in Trägerschaft der katholischen Kirche zog danach vorübergehend in leerstehende Räumlichkeiten der Horresser Waldschule um. Da dieses Gebäude allerdings im Sommer abgerissen werden soll, um für einen Neubau Platz zu schaffen, konnte das Ganze keine Dauerlösung sein. Inzwischen hat die Stadt Montabaur zudem beschlossen, auf einem Grundstück neben der Waldschule eine neue Kindertagesstätte zu bauen. tf

Montabaur Hachenburg
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