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Limburg

Bistum Limburg: Wertschätzung und Bestärkung für engagierte Frauen

. Sich zu engagieren, sich einzumischen und zum Glauben anzustiften – dazu sind am die Teilnehmerinnen am „Tag der Frauen“ innerhalb der Kreuzwoche angeregt und aufgefordert worden. Begonnen hatte der Tag, an dem die „Anstifterinnen des Glaubens“ im Mittelpunkt stehen sollten, mit der Wertschätzung für das, was von den vielen ehrenamtlich tätigen Frauen in den katholischen Pfarrgemeinden bereits geleistet wird. Allen voran war es Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, der dafür seinen ausdrücklichen Dank aussprach. Im Rahmen seiner Visitationen spüre er in allen Gemeinden, wie viel dort von Frauen initiiert und getragen werde. „Wir wollen und können in unserer Kirche nicht sein ohne ihre Charismen!“, versicherte er den Frauen.

Limburg. – Sich zu engagieren, sich einzumischen und zum Glauben anzustiften – dazu sind am  die Teilnehmerinnen am „Tag der Frauen“ innerhalb der Kreuzwoche angeregt und aufgefordert worden. Begonnen hatte der Tag, an dem die „Anstifterinnen des Glaubens“ im Mittelpunkt stehen sollten, mit der Wertschätzung für das, was von den vielen ehrenamtlich tätigen Frauen in den katholischen Pfarrgemeinden bereits geleistet wird. Allen voran war es Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, der dafür seinen ausdrücklichen Dank aussprach. Im Rahmen seiner Visitationen spüre er in allen Gemeinden, wie viel dort von Frauen initiiert und getragen werde. „Wir wollen und können in unserer Kirche nicht sein ohne ihre Charismen!“, versicherte er den Frauen.

Wie im Alltag die Weitergabe des Glaubens funktioniert, was engagierte Frauen motiviert, was sie sich wünschen, davon war am Nachmittag bei einem Podiumsgespräch in der Stadthalle die Rede. Bewusst hatten die Veranstalter, das Dezernat Kinder-Jugend- und Familie und das Referat Mädchen- und Frauenarbeit, dazu keine prominente Referentin geladen, den „Guru, der uns sagt, wie es geht“, wie Dezernatsleiterin Dr. Beate Gilles erklärte, sondern „Frauen aus unserer Mitte“. Bevor diese aber zu Wort kamen, holte auf amüsante Weise die Kirchenkabarettistin Sabine Henke die Teilnehmerinnen „aus dem Suppenkoma“, wie sie eingangs launig bemerkte. Satirisch überspitzt, aber nach dem Gelächter und dem heftigen Beifall zu urteilen trotzdem noch nah dran an der Wirklichkeit, berichtete sie von einer Meuterei in ihrer Kirchengemeinde – und der gelungenen Anstiftung zum „Stiften gehen“. Denn Kirche, so ihr durchaus ernstgemeintes Resümee, sei gar nicht nur da, wo der Kirchturm ist, sondern da, wo sich Christen treffen.

Dieses Motto passte durchaus zu den „Anstifterinnen“ die aus ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen kommend, überzeugend und sympathisch davon berichteten, was sie ganz persönlich antreibt und was ihnen Kraft gibt. „Glauben- und Glaubensweitergabe ist ein Tun-Wort“, hatte dafür Dr. Susanne Gorges-Braunwarth vom Referat Mädchen- und Frauenarbeit den Ton angegeben. Da hätte Margurite Assmann (65) aus Frankfurt, mehrfach ausgezeichnet für ihr vielfaches Engagement, einiges erzählen können, doch ausruhen auf dem Erreichten will sie sich offenbar nicht: „Viele Chancen, die wir als Ehrenamtliche in den Gemeinden haben, liegen noch brach“, meinte sie kämpferisch und forderte die Teilnehmerinnen dazu auf, es zu wagen, auf Menschen zu zugehen.

Auch die ehrenamtliche Limburger Stadtverordnete Barbara Sylla-Belok (56) appellierte in diesem Sinne an die Anwesenden. Glaube habe etwas damit zu tun, was in der Welt passiere, sagte sie und ermunterte dazu, dass sich mehr Frauen engagieren und einmischen, auch wenn es nicht immer einfach sei. Dass dies auch in der Kirche wieder mehr mit fröhlichem Gesicht und ohne Murren erfolge, wünschte sich Beatrix Schlausch (69), Vorsitzende der Diözesanversammlung. Ob man für die Kinder und Eltern „brennt“, wie die Leiterin der Kindertagesstätte Linter, Nadja Reimann (29), oder wie Missio-Referentin Beate Ringwald (34) bis nach Uganda gefahren ist, um im Freiwilligendienst dort prägende und kraftspendende Erfahrungen mit nach Hause zu bringen: Letztlich gehe es bei allem Engagement immer um die Überzeugung, „dass die Gemeinschaft das braucht, was ich gut kann“, erklärte die ZDF-Journalistin Dr. Ariane Martin (41).

„Nehmt euch dabei nicht so wichtig!“, gab Dr. Ursula Rieke (50), ehrenamtlich engagiert in der Leitung der Katharina Kaspar-Stiftung, als letzten guten Ratschlag den Frauen mit auf den Weg, die mit einem „Funkenflug“ aus großen Wunderkerzen verabschiedet wurden, und am Nachmittag in vielfachen Workshops Gelegenheit hatten, die Funken weiter sprühen zu lassen.

Weitere Informationen zur Kreuzwoche gibt es im Internet unter www.kreuzfest.bistumlimburg.de.

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