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    Bald weitere Windräder am Hahner Stock

    Hahn am See. Die Windkraftanlage (WKA), die sich bereits am Hahner Stock dreht, soll bald um zwei weitere WKAs in gleicher Größe erweitert werden. Sie sind in dieser Höhe und Position sowohl im Bebauungsplan als auch im Flächennutzungsplan verankert. Der Bauantrag, den die Firma Energy Farming International (EFI) aus Stemwede gestellt hat, ist genehmigt. Damit ist das Baurecht erteilt.

    Noch dreht sich ein einsames Windrad am Hahner Stock. Bald sollen zwei weitere Anlagen folgen.
    Noch dreht sich ein einsames Windrad am Hahner Stock. Bald sollen zwei weitere Anlagen folgen.
    Foto: Susanne Willke

    Hahn am See - Die Windkraftanlage (WKA), die sich bereits am Hahner Stock dreht, soll bald um zwei weitere WKAs in gleicher Größe erweitert werden. Sie sind in dieser Höhe und Position sowohl im Bebauungsplan als auch im Flächennutzungsplan verankert. Der Bauantrag, den die Firma Energy Farming International (EFI) aus Stemwede gestellt hat, ist genehmigt. Damit ist das Baurecht erteilt.

    Im Juni dieses Jahres hat die Firma eine Alternative vorgeschlagen, die nun in den Fokus der Diskussionen geraten ist. Besonders der Ortsverband Wallmerod Bündnis 90/Die Grünen setzt sich mit dieser Thematik auseinander und möchte in einer Informationsveranstaltung am 3. November darüber diskutieren.

    Der Vorschlag der Firma EFI lautet, statt der drei 100 Meter hohen Anlagen zwei 200 Meter hohe – vergleichbar mit den WKAs in Girkenroth – zu bauen. Der Ertrag könne, so Manfred Calmano, Fraktionssprecher der Grünen, auf diese Weise vervierfacht werden. Die geplanten Windräder sollen drei Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr (Strombedarf von 2500 Menschen) produzieren. Die größeren WKAs hingegen sollen eine Kapazität von zwölf Millionen Kilowattstunden Strom (Strombedarf von 10.000 Menschen) im Jahr haben. „Das bedeutet, wertvolle Fläche für ein dann zugebautes Vorranggebiet-Windkraft wird uneffektiv genutzt. Diese Entwicklung war aus genehmigungsrechtlichen und zeitlichen Gründen leider nicht zu verhindern“, sagt der Fraktionsvorsitzende.

    Bürgermeister Klaus Lütkefedder, der das Gespräch mit der Betreiberfirma der WKA führte, hat sich mit den betroffenen Ortsbürgermeistern der Gemeinden Hahn am See, Arnshöfen und Ettinghausen sowie den Beigeordneten und den Fraktionsvorsitzenden des Verbandsgemeinderates Wallmerod in Verbindung gesetzt und ihnen den Vorschlag der Firma EFI unterbreitet. Zwei der Gemeinden sollen sich nach Auskunft von Lütkefedder ausdrücklich gegen die höheren Anlagen ausgesprochen haben. „Ihr Vorschlag ist zwar grundsätzlich auf Interesse gestoßen, allerdings ist nach meiner Einschätzung nicht davon auszugehen, dass eine Änderung des Bebauungsplanes beziehungsweise des Flächennutzungsplanes eine Mehrheit in den jeweiligen Gremien findet.“ Hinzu käme, dass das Genehmigungsverfahren neu aufgerollt werden müsse, was wiederum viel Zeit kosten würde. Lütkefedder empfahl daher, die Anlagen zeitnah wie geplant zu bauen.

    Von unserer Redakteurin Susanne Willke

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