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Westerwaldkreis

B 255: Mitte 2016 soll der Verkehr endlich rollen

Die gesamte Umgehung der B 255 Hahner Stock/Niederahr soll in der ersten Hälfte des Jahres 2016 für den Verkehr freigegeben werden. Das teilte Ulrich Neuroth, Leiter des LBM in Diez, bei einer großen Veranstaltung in Ettinghausen mit.

Die Teilstrecke der neuen Umgehung B 255 zwischen Ettinghausen und Oberahr soll im Verlauf des Novembers genutzt werden können.
Die Teilstrecke der neuen Umgehung B 255 zwischen Ettinghausen und Oberahr soll im Verlauf des Novembers genutzt werden können.
Foto: Sascha Ditscher

Von unserer Reporterin Angela Baumeier

Zu der Informationsrunde hatte Wallmerods Bürgermeister Klaus Lütkefedder die Gemeinderatsmitglieder von Ettinghausen, Niederahr und Oberahr sowie alle interessierten Bürger eingeladen hatte. Die Teilstrecke zwischen Ettinghausen und Oberahr, die seit rund einem Jahr fertig ist, aber bislang noch nicht freigegeben werden konnte, weil Wildschutzzäune fehlten (die WZ berichtete), soll im Verlauf des Novembers genutzt werden können. Ein Wermutstropfen dabei ist, dass diese Strecke zwar grundsätzlich auch von Lkws befahren werden könnte, die Kreisstraße zwischen Oberahr und Meudt (K 83) für die Aufnahme des gesamten Schwerverkehrs jedoch nicht geeignet ist. Engstelle dabei ist der Einmündungsbereich der Kreisstraße in die jetzige Bundesstraße am südlichen Ortseingang von Oberahr. Der Hauptverkehr muss also weiterhin durch die Orte fahren. Das wird sich erst ändern, wenn die gesamte Umgehung fertiggestellt ist.

Der Spatenstich zum Bau der 5,74 Kilometer langen Strecke erfolgte am 17. August 2007. Geplant war, dass das rund 52 Millionen teure Projekt im Jahr 2014 abgeschlossen werden sollte. Bislang wurden rund 43 Millionen Euro für die Baumaßnahme ausgegeben. „Wir sind relativ nah am Ziel dran", kommentierte Neuroth. Ausführlich erläuterte Neuroth gemeinsam mit Kai Mifka (Fachgruppenleiter konstruktiver Ingenieurbau) und Baubüroleiter Rainer Vollbracht, warum es zu Verzögerungen kam. Er ging dabei auch auf die Wildschutzmaßnahmen und insbesondere auf das Bahnbauwerk im Bereich der Tongrube Niederahr ein, dessen Bau äußert schwierig sei. Zum einen, so erläuterte Mifka, ist die Gründung dieses Bahnbauwerks ein Sonderfall, da der Baugrund erst durch eine Spezialgründung stabilisiert werden muss. Zum anderen wird das Bahnbauwerk vom DB-Projektbau errichtet. Vertragliche Differenzen zwischen der ausführenden Firma und DB Projektbau hätten zu einer Planungs- und Bauverzögerung geführt. Diese Differenzen konnten zwischenzeitlich beigelegt werden, die Planung ist jetzt abgeschlossen und die Ausführungsplanung freigegeben. Noch in diesem Monat werden die Arbeiten beginnen, Mitte kommenden Jahres soll das Bahnbauwerk nach Aussage der Baufirma fertiggestellt sein. Erst dann kann unter dem Bauwerk an der Umgehung weitergearbeitet werden. Geplant wird zudem die Fortführung der Umgehung bis Obersayn.

Wie Bürgermeister Gerhard Loos (Westerburg) als Vorsitzender der Interessengemeinschaft B 255 unterstrich, sei es im Interesse des gesamten Westerwaldes, dass die B 255 über Langenhahn hinaus fortgesetzt werde. Nach Freigabe der gesamten Umgehung wird die bisherige Bundesstraße im Bereich der Ortsdurchfahrten zur Landes- und Kreisstraße abgestuft werden. Ein weiterer Rückbau der heute täglich von rund 12 000 Fahrzeugen befahrenen Strecke ist nicht vorgesehen. Rollt der Verkehr dann über die Umgehung, könnte sich innerhalb der Ortschaften der Verkehr bis zu 80 Prozent reduzieren.

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