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     Westerwaldkreis

    Andreas Nick soll Hörster-Nachfolger werden

    Dr. Andreas Nick aus Montabaur ist am Freitagabend mit überwältigender Mehrheit als Kandidat der CDU für den Wahlkreis 205 Montabaur bei der Bundestagswahl 2013 gewählt worden. Er erhielt von 87 Delegierten die Stimme. Für den zweiten Kandidaten Pierre Heibel aus Deesen (Westerwaldkreis) stimmte nur ein Delegierter, zwei weitere enthielten sich der Stimme. Damit könnte Nick, sofern er denn gewählt wird, der Nachfolger von Joachim Hörster (67) aus Westerburg werden, der jetzt schon 25 Jahre im Bundestag sitzt.

    Foto: Foto: Markus Mül

     Westerwaldkreis - Dr. Andreas Nick aus Montabaur ist am Freitagabend mit überwältigender Mehrheit als Kandidat der CDU für den Wahlkreis 205 Montabaur bei der Bundestagswahl 2013 gewählt worden. Er erhielt von 87 Delegierten die Stimme. Für den zweiten Kandidaten Pierre Heibel aus Deesen (Westerwaldkreis) stimmte nur ein Delegierter, zwei weitere enthielten sich der Stimme. Damit könnte Nick, sofern er denn gewählt wird, der Nachfolger von Joachim Hörster (67) aus Westerburg werden, der jetzt schon 25 Jahre im Bundestag sitzt.


    Nick hatte in seiner Vorstellungsrede die auf die Tradition des Nassauer Landes zurückzuführende gemeinsame Verbindung zwischen den Teilen des Wahlkreises im Westerwald und Taunus beschworen. Der 45-jährige Ex-Banker und heutige Professor für Unternehmensfinanzierung in Frankfurt bezeichnete die Zeit der deutschen Wiedervereinigung als eine der bewegendsten Erlebnisse in seinem Leben.
    Er will seine Arbeit im Bundestag unter das christliche Menschenbild, die soziale Marktwirtschaft, die Verantwortung in Europa und der Welt und eine aktive Bürgergesellschaft und repräsentative Demokratie stellen. In den nächsten zwölf Monaten – und natürlich auch darüber hinaus – will Nick im Wahlkreis aufmerksam zuhören, die Themen und Probleme vor Ort kennenlernen und das Vertrauen der Menschen gewinnen. Er sieht seine Aufgabe als Sachwalter des Ganzen, „niemals nur als Vertreter einer Stadt oder Verbandsgemeinde, einer gesellschaftlichen Gruppe oder irgendwelcher Sonderinteressen“.
    Bei der Bundestagswahl 2013 gehe es um das Ganze: den richtigen Weg für unser Land in der Mitte Europas im 21. Jahrhundert. Die Menschen in der Region erwarteten von der Politik Orientierung, Beständigkeit und Verlässlichkeit.
    Der Diplom-Kaufmann gehört seit 1984 der CDU an und war von 1991 bis 1995 Kreisvorsitzender der Jungen Union. Seit 1998 ist er Mitglied im Westerwälder Kreistag.
    Während Nick war sowohl vom CDU-Kreisverband Westerwald wie auch dem im Rhein-Lahn-Kreis vorgeschlagen worden war, hat sich Pierre Heibel selbst als Kandidat ins Verfahren eingebracht. Der 31-jährige Familienvater hatte sich bei der Vorwahl im Westerwaldkreis, an der sechs Bewerber teilgenommen hatten, mit Absicht nicht dem Votum der Delegierten gestellt. Er wollte bei der Wahlkreisdelegiertenversammlung durch seine Kandidatur für eine demokratische Entscheidung sorgen, wie er erklärte.
    Joachim Hörster trat am Freitagabend in Altendiez zum achten Mal vor die Wahlkreisdelegiertenversammlung. Dieses Mal aber nicht als Kandidat, sondern als scheidender Bundestagsabgeordneter, der aber noch mehr als ein Jahr im Amt ist und die Gelegenheit nutzte, um den Parteifreunden im Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis für fast 26 Jahre gute Zusammenarbeit zu danken. Gleichzeitig blickte er auf die Zeit zurück und bezeichnete die Wiedervereinigung als wichtigstes Ereignis.mm

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