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    Ampel am Roundabout-Kreisel: In Montabaur droht Verkehrschaos

    Autofahrer müssen sich in Montabaur auf Staus und Behinderungen im Berufsverkehr einstellen. Ab Donnerstag, 2. November, wird die Eschelbacher Straße (L 313) zwischen dem Kreisel am Roundabout und der Einmündung zur Werkstraße am Kino gesperrt.

    Die Eschelbacher Straße (L 313) am Roundabout-Kreisel in Montabaur wird ab Anfang November für voraussichtlich vier Monate gesperrt. Sie eine der Hauptverbindungsachsen durch die Stadt. Foto: Thorsten Ferdinand
    Die Eschelbacher Straße (L 313) am Roundabout-Kreisel in Montabaur wird ab Anfang November für voraussichtlich vier Monate gesperrt. Sie eine der Hauptverbindungsachsen durch die Stadt.
    Foto: Thorsten Ferdinand

    Der Verkehrskreisel an der Ecke Alleestraße/Bahnhofstraße wird nur einspurig zu befahren sein, weshalb dort eine Baustellenampel eingerichtet wird. Anlass ist ein komplexes Bauprojekt an der Kanalisation, den Wasserleitungen, den Gasleitungen und der Fahrbahn, das voraussichtlich vier Monate dauern wird.

    Die Verwaltung im Montabaurer Rathaus empfiehlt, die Baustelle nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren, da in der Alleestraße und der Bahnhofstraße mit Wartezeiten zu rechnen ist. Wer über die L 318 aus Richtung Limburg kommt, wird über die B 49 in Richtung Koblenz umgeleitet, um aus südlicher Richtung über die Peterstorstraße die Montabaurer Innenstadt anzusteuern. Innerörtlich kann die Baustelle über Allmannshausen und die Bahnallee umfahren werden, wo aber ebenfalls mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Die Parkplätze der Gaststätte Roundabout und der Märkte Netto und Rossmann sowie des Sonnenstudios können trotz Baustelle angefahren werden.

    4 Monate wird die Eschelbacher
    Straße zwischen dem Kreisel am Roundabout und dem Kino voraussichtlich gesperrt sein.

    Die Werke der Verbandsgemeinde Montabaur wollten eigentlich schon etwas früher mit der Maßnahme beginnen, weil die Kanalisation, die Wasserleitungen und die unterirdische Verrohrung des Stadtbaches sanierungsbedürftig sind. Da auch der Landesbetrieb Mobilität (LBM) die Fahrbahn erneuern möchte und die Planungen aufeinander abgestimmt werden mussten, dauerte es etwas länger bis zum Baustart. Die Durchführung von Kanalbaumaßnahmen sei aber auch bei Frost möglich, erläutert der Montabaurer Werkleiter Florian Benten. Die Baufirma BD aus Koblenz habe angekündigt, mit zwei Kolonnen gleichzeitig zu arbeiten und keine Weihnachtsferien zu machen. Sofern das Wetter einigermaßen mitspielt, müssten die angepeilten vier Monate einzuhalten sein, so Florian Benten und Christine Kirchhöfer von der VG-Verwaltung. Beteiligt sind nicht zuletzt die Energienetze Mittelrhein. Im Anschluss an diese Maßnahme wird die Stadt Montabaur im kommenden Frühjahr mit dem Ausbau der Tiergarten- und der Gerichtsstraße beginnen. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Euro.

    Dem entsprechenden Auftrag stimmte unlängst auch der Montabaurer Stadtrat zu. Die Kommune war ursprünglich zwar von niedrigeren Kosten ausgegangen, der anhaltende Boom in der Baubranche trieb aber einmal mehr die Angebote in die Höhe. Der Stadt bleibe nichts anderes übrig, als in den sauren Apfel zu beißen und die Aufträge trotzdem zu vergeben, sagte Stadtchefin Gabi Wieland (CDU). „Wenn wir das jetzt aus Kostengründen verschieben, verzögert sich unser gesamtes Straßenbaukonzept um Jahre“, erläuterte die Stadtbürgermeisterin.

    Auch in der Bahnhofstraße stehen in naher Zukunft Baumaßnahmen an, die aber erst durchgeführt werden können, wenn die Eschelbacher Straße fertig ist, so Wieland weiter. Zudem muss auch die Sanierung der unterirdischen Stadtbachrohre in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.

    Weil die Stadt Montabaur noch vor wenigen Jahren rote Zahlen schrieb, mussten notwendige Sanierungen lange zurückgestellt werden. Nun besteht laut Gabi Wieland dringender Handlungsbedarf. Reinhard Lorenz von der Fraktion Bürger für Montabaur (BfM) warb dennoch dafür, die Projekte zurückzustellen, bis die Preise in der Baubranche wieder fallen. Man sollte lieber antizyklisch bauen, sagte Lorenz, da ja auch die Anlieger der kommunalen Straßen prozentual an den Kosten beteiligt werden. Lorenz konnte sich mit seiner Forderung aber letztlich nicht durchsetzen, und der Stadtrat stimmte mehrheitlich für das Sanierungsprojekt.

    Von unserem Redakteur Thorsten Ferdinand

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