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Alte Schätze fahren durch den Westerwald

Rennerod -Die vierte Oldtimer-Sternfahrt des Schützenvereins St. Hubertus Rennerod war ein Erfolg.

Ihre vierte Oldtimer-Sternfahrt veranstaltete jetzt die Abteilung historische Brauchtumspflege des Schützenvereins St. Hubertus Rennerod. 35 Teilnehmer aus nah und fern waren der Einladung der aktiven Mitglieder des Schützenvereins gefolgt und nahmen mit ihren fantastischen zwei-, drei- und vierrädrigen Fahrzeugen an der bis ins kleinste Detail gut vorbereiteten Veranstaltung teil. Die „alten Schätzchen" unterschiedlicher Altersklassen machten eine Rundfahrt durch 34 Ortschaften quer durch den schönen Westerwald. Bei dieser Ausfahrt stand der Spaßfaktor an erster Stelle. Dabei wurde der Begriff „Oldtimerwandern" geprägt, denn das Wesentliche dieses Reisens ist keineswegs die Schnelligkeit, sondern die Freiheit der Bewegung in der Natur.

Mitfahren durfte jeder, der im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Kraftfahrzeuge mit Sammlerwert mussten aber mindestens 20 Jahre alt sein. Autos bis Baujahr 1988 und Motorräder bis Baujahr 1982 waren zugelassen. Der überwiegende Teil dieser Kraftfahrzeuge dient nicht mehr als Gebrauchsfahrzeug. Oldtimer sind zumeist Sammlerstücke, die gehegt und gepflegt werden. Als besonders wertvoll gelten die im Originalzustand belassenen Autos und Motorräder. Viele dieser glänzenden Schätze werden nur bei schönem Wetter gefahren. Zu den absoluten Träumen in Blech gehörten etwa ein Opel Kapitän von 1953 oder ein Porsche von 1980. Wahre Schmuckstücke rollten durch die Region. Nicht nur für die teilnehmenden Fahrer und Beifahrer war die Tour ein großartiges Spektakel. Viele Zuschauer standen an den Straßenrändern und bestaunten die Fahrzeuge, die einen wahren Augenschmaus boten. Ob ein Austin 7 von 1936, eine BMW 300 Isetta von 1961, ein Fiat 500 von 1965 oder eine Zündapp – von A bis Z war alles vertreten. Die Oldtimerausfahrt hatte einen gemütlichen, zwanglosen Charakter.

Neben der Rundfahrt durch drei Verbandsgemeinden mussten die Teilnehmer Sonderprüfungen bestehen. Hier wurden kleine Geschicklichkeitsspiele und nette Gags eingebaut. So mussten die Fahrzeuge etwa im Slalom oder innerhalb von 45 Sekunden im richtigen Abstand im Kreis gelenkt werden. Vier Schrauben gleichzeitig in einen Eimer werfen sowie richtiges Einparken gehörten ebenfalls zur Prüfung wie die Fahrzeugkontrolle durch einen Polizeibeamten, der zudem auch noch spezielle Fragen zum Fahrzeug hatte. Zu den Sonderprüfungen zählte auch noch das Schießen zum Abschluss der vierstündigen Fahrt. Das älteste Motorrad, das es diesmal zu bestaunen gab, war eine Zündapp mit 800 Kubikmetern von 1933. „Sie hat vier Zylinder", betonte Eigentümer Stefan Ferger aus Nister-Möhrendorf. Vier Jahre lang hatte er an der Maschine gearbeitet, bis er sie nun so präsentieren konnte. Die Siegerehrung wurde umrahmt vom Auftritt des Ensembles „Klang Art". Die Damen tanzten und forderten gesanglich „Let's twist again".

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