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    Weltersburg

    Weltersburger bereiten sich auf Doppeljubiläum vor

    Im Jahr 1314 erhielt Weltersburg gemeinsam mit den Städten Hachenburg und Altenkirchen die Stadtrechte durch König Ludwig IV., genannt der Bayer. Das Jubiläum wird unter der Trägerschaft der Ortsgemeinde Weltersburg mit Unterstützung des Schmiedeclubs Weltersburg ausgerichtet, der 2014 sein 25-jähriges Bestehen feiert.

    Foto: Röder-Moldenhauer

    Von unserer Reporterin Angela Baumeier

    Als Termin wurde das Wochenende 10. und 11. Mai ausgewählt. Die Schirmherrschaft übernimmt Jagdpächter Michael Becker. Die Festvorbereitungen, die bereits im vergangenen Jahr begannen, laufen nun auf Hochtouren. Dafür wurde ein Festkomitee gebildet, in dem der Schirmherr, die Ortsgemeinde, der Schmiedeclub und der Musikverein vertreten sind.

    "Der Samstag wird ganz im Zeichen der alten Schmiedekunst stehen", kündigt Ortsbürgermeisterin Gisela Benten an. Dabei will sich der Schmiedeclub ab 11 Uhr mit vielen historischen Gerätschaften und Maschinen präsentieren - so wie man es von den Schmiedefesten kennt, aber mit noch mehr Attraktionen. Für musikalische Unterhaltung sorgt der Musikverein Seck. Gleichzeitig wird am Reifenberger Schloss ein mittelalterlicher Markt stattfinden. Um 18 Uhr beginnt der Kommers, der musikalisch von der Stadtkapelle Westerburg gestaltet wird. Mitwirkende des Abends sind unter anderem der MGV Liederkranz Weltersburg und das Tanzcorps Rot-Weiße Funken aus Frickhofen. Bei diesem Festabend werden die Besucher Interessantes über die Geschichte des Ortes und des Schmiedeclubs erfahren. Ab 20.30 Uhr spielt die Gruppe "Top Sounds" zum Tanz auf.

    Am Sonntag, der musikalisch von dem Musikkorps Blau Orange aus Frickhofen sowie den Musikvereinen Guckheim und Salz gestaltet wird, soll dann das Markttreiben auf den gesamten Ortskern ausgedehnt werden. Am Schloss können sich die Besucher auf einem großen Mittelaltermarkt vergnügen. "Wir freuen uns, dass wir schon viele Zusagen beispielsweise von Korbflechtern, Töpfern, Dachdeckern und Besenbindern haben", sagt Benten und weist auf eine weitere Attraktion hin: Der Schmiedeclub will eine Streckbank errichten. Im Dorf gibt es an diesem Festsonntag reichlich altes Handwerk zu sehen. So werden auf dem Festplatz historische Fahrzeuge zu bewundern sein, außerdem werden zwei große Dampfmaschinen bzw. -traktoren durch den Ort fahren. Am Dorfplatz soll Schnaps gebrannt werden, und für die Kleinen dreht sich ein Holzkarussell mit Holzpferdchen.

    Von Jürgen Gläser und Andreas Dasbach, die zusammen die vier Teile der Weltersburger Chronik herausgegeben haben, wird derzeit eine Ausstellung mit alten Gebietskarten vorbereitet. Die Ausstellung wird am Festsonntag im Gemeindehaus gezeigt. Dort wird zu sehen sein, welchen Grafschaftsverbänden und Herrschaftsgebieten Weltersburg in früheren Zeiten angehörte. "Am Festsonntag wollen wir auch Führungen anbieten, die etwas von der alten Dorfgeschichte wiedergeben und die Ritter-Matthes-Sage in den Mittelpunkt rücken", berichtet Benten weiter. Diese Sage ist auch in den Beiträgen zur Ortsgeschichte von Weltersburg, Band 2, enthalten, der 1995 erschienen ist. Gut dazu passt die Idee, anstelle eines Eintritts am Festwochenende einen Wegezolltaler zu erheben.

    • Ein Festgottesdienst findet am Montag, 5. Mai, statt.

    Historisches Windrad ist Wahrzeichen des OrtesSchmiedeclub wurde vor 25 Jahren gegründet
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