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    WesterwaldkreisFaszination Drachensport - dem Himmel so nah

    Die Welt der Drachenprofis ist eine kleine. Die wenigen, die in Deutschland den Drachensport intensiv betreiben, kennen sich häufig persönlich. Corinna Schrader-Hof aus Hachenburg ist eine von ihnen.

    Beim Aeroplay-Event in Hattert zeigten Drachenprofis den Besuchern, was sie mit Vierleinern alles anstellen können.  Foto: Röder-Moldenhauer
    Beim Aeroplay-Event in Hattert zeigten Drachenprofis den Besuchern, was sie mit Vierleinern alles anstellen können.
    Foto: Röder-Moldenhauer

    Zusammen mit ihrem Partner ist sie auf Festivals in ganz Europa unterwegs und erkennt die Teams der anderen Länder mittlerweile schon an ihren Drachen. Auch im Westerwald gibt es mehrere Orte, an denen der Lust am Fliegen gefrönt wird. So pilgern jedes Jahr viele Besucher zum Drachenflugfest nach Horhausen, um den Profis bei schwierigen Figuren um Himmel zuzuschauen, oder selbst die Leine in die Hand zu nehmen. In Hellenhahn-Schellenberg gibt es ebenso ein Fest und erstmals wurde in diesem Jahr über Hattert der Himmel von Drachen bevölkert.

    Beim "Aeroplay-Event" zeigten Revolution-Kite-Flieger aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz ihr Können (wir berichteten). Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung von Schrader-Hof. Sie liebt die Vierleiner-Lenkdrachen, die wahre Flugkünstler sind. "Man kann sie wie einen Helikopter steuern - vorwärts, rückwärts, seitwärts", erklärt sie begeistert. So ist es möglich, mit mehreren Drachen dieser Art verschiedenste Figuren, wie Gesichter oder Autos, an den Himmel zu zaubern.

    Angefangen hat die Westerwälderin allerdings mit einem Zweileiner, den sie ausgerechnet bei der Westerwälder Zeitung gekauft hatte. Mittlerweile besitzt sie etwa 15 Drachen - für jeden Windbereich einen, wie sie sagt: "Man will ja bei jedem Wind fliegen, selbst wenn eigentlich gar kein Wind ist", so Schrader-Hof. Für die Logopädin ist der Drachensport Entspannung, "den Kopf freifliegen", nennt sie es. Bei jedem Wetter sucht sie die Weite des Himmels.

    Alles, was es braucht, um einen Drachen steigen zu lassen, ist ein freies Feld. Es sollten keine Strommasten in der Nähe sein und auch Bäume können den Spaß einschränken, sei es nur durch Luftverwirbelungen, die durch sie entstehen. Schrader-Hof empfiehlt die Wiesen bei Gehlert unter dem Windrad, zwischen Lochum und Alpenrod sowie ein Feld, das zum Hofgut Scheffen in Hattert gehört. Der Besitzer lässt Schrader-Hof und Gleichgesinnte dort trainieren.

    Wer das Drachenfliegen ausprobieren will, der sollte Profis um Rat bitten und nicht zu knauserig beim Drachenkauf sein. Ansonsten heißt es Ausprobieren. Schrader-Hof: "Es geht viel um Intuition, Kinder stellen sich oft besser an als Erwachsene."

    Auf dem Blog von Schrader-Hof www.pair4ever.blogspot.de gibt es viele Infos und auch Videos

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