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    Blogger schaffen Marathonstrecke: Bundesweit wird über Westerwaldsteig berichtet

    Es regnet in Strömen. 20 Reiseblogger aus dem ganzen Bundesgebiet stehen frühmorgens vor dem Café der Familie Schneider an der Holzbachschlucht und genießen ein Erfrischungsgetränk, wobei von oben eigentlich genug „Erfrischung“ kommt.

    Von unserem Redaktionsleiter Markus Müller

    „Wir wandern jetzt einfach los“, beschließen Karin Hünerfauth-Brixius von der veranstaltenden Rheinland-Pfalz-Touristik und Maja Büttner vom Westerwald Touristikservice. Der doch noch fast rechtzeitige Aufbruch sollte sich später in doppelter Hinsicht als Glücksfall herausstellen. Doch erst einmal lagen vor den 20 Frauen und Männer aller Altersstufen erst einmal eine Marathonwanderung auf dem Westerwaldsteig. Unter Regenschirmen und Kapuzen tasteten sich alle vorsichtig über die doch sehr glitschigen Holzbachschluchtsteige. Als es dann an der nebelverhangenen 1000-jährigen Gemündener Stiftskirche vorbei bergauf Richtung Westerburger Katzenstein geht, lässt der Regen zwar nach, aber es wird schwer schwül. „Hoffentlich bekommen wir heute kein Gewitter,“ gibt Wanderführer Josef Rüth zu bedenken. Am Katzenstein wartet ein erster Versorgungspunkt mit Müsliriegeln. Während der kurzen Rast wird es auf einmal richtig kühl. Also die Jacke wieder übergezogen. Viele der Blogger tippen wie wild in ihre Smartphones. Ob das alles sofort online steht?

    Aber dann geht's hurtig bergab hinüber nach Hergenroth, auf dessen „Kopf“ nicht nur frisches Obst wartet, sondern auch die Sonne hervorblinzelt. Über übel beim Holzrücken beschädigte Waldwege wandern alle recht flott zur Westerwaldsteig-Schutzhütte oberhalb von Gershasen. Doch auch hier ist der Weg viel zu matschig, um das Mittagessen dorthin zu bringen. Also wird die Rast an die Brandscheider Grillhütte verlegt, was den Bloggern noch einen kleinen Spaziergang in der Sonne beschert. Noch ist nicht mal die Hälfte der Strecke geschafft – also schnell weiter zur Rothenbacher Ley, wo Barbara Sterr Josef Rüth als Wanderführer ablöst.

    Schon dräuen sich wieder dunkle Wolken zusammen. Gerade noch rechtzeitig erreicht die Gruppe eine gemütliche Fischerhütte mit Plumpsklo, da prasselt ein Regenguss vom Himmel. Gut, dass wir nicht am Morgen später losgegangen waren, sonst hätte uns der Schutt wahrscheinlich vor dem Wölferlinger Weiher erwischt, wo der Weg kurze Zeit später unheimlich nass und schlammig wird.

    Am Postweiher ist aber die Sonne schon wieder da, und die Blogger sind tatsächlich durchweg vom Steig und seiner Umgebung begeistert – trotz des nicht gerade einladenden Wetters. Zwei Drittel des Weges sind geschafft. In Dreifelden warten dann Kaffee und Kuchen, an der Wiedquelle Hachenburger Bier und an der Alpenroder Hütte Brezel, Wurst und Schnaps. Das zusammengenommen ist Motivation genug, dass alle Teilnehmer auch die letzten der rund 48 Kilometer zum Stöffel-Park schaffen – der Berichterstatter eingeschlossen. Sogar das abschließende Grillen kann im Freien stattfinden.

    20 Reiseblogger erkundeten den WesterwaldsteigDie www-Adressen der beteiligten Blogger zum Nachlesen
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