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Hunsrück

Neues Heft der Heimatblätter liegt vor

Seit nunmehr 50 Jahren sind die „Hunsrücker Heimatblätter” das Organ des Hunsrücker Geschichtsvereins. Nun liegt die Nummer 144 vor und schließt damit den 50. Jahrgang ab.

Hunsrück – Seit nunmehr 50 Jahren sind die „Hunsrücker Heimatblätter” das Organ des Hunsrücker Geschichtsvereins. Nun liegt die Nummer 144 vor und schließt damit den 50. Jahrgang ab.

Gustav Schellack hatte im Jubiläumsheft Nr. 100 (1996) schon darauf hingewiesen, dass dieser Name erstmals 1890 in der Hunsrücker Zeitung aufgetaucht ist. Er hat auch bis zum Heft 118, das im August 2002 herauskam, die Verantwortung für Gestaltung und Inhalt der „Hunsrücker Heimatblätter” nicht weniger als 42 Jahre lang als Redakteur getragen.

Das gerade erschienene Heft erinnert in seiner Aufmachung und in einem Beitrag an diese Tradition und großartige Erfolge. Schon das Deckblatt soll auf sechs besonders gelungene Ausgaben hinweisen, deren Titelbilder abgedruckt sind. Wolfgang Heinemann beschreibt auf den ersten Seiten „50 Jahrgänge der Hunsrücker Heimatblätter”. Hans Dunger untersucht „Alte Fernstraßen in der Kirchberger Flur 'Straßheck'”. Rudolf Steffens schildert, „Wie im Rheingau die Spätlese ‘erfunden’ wurde” und Norbert J. Pies stellt als „Ergebnis einer spannenden Spurensuche” zwei wieder aufgetauchte Alt-Engelporter Madonnen vor.

Der Berichtsteil ist diesmal umfangreicher ausgefallen, weil Dieter Diether über die Jahreshauptversammlung im August in Neuerkirch berichtet und Fritz Schellack zwei Exposés über „900 Jahre Schönenberg” und über „Ortsjubiläen 2010” sowie eine „Randbemerkung” zu der Zweibrücker Ausstellung „600 Jahre Herzogtum Pfalz-Simmern-Zweibrücken” beigesteuert hat. Wolfgang Heinemann übermittelt schließlich den Dank des Hunsrücker Geschichtsvereins an Waltraud Schellack, die ehrenamtlich seit der ersten Nummer der Heimatblätter im Jahr 1961 den Geschäftsverkehr des Vereins erledigt.

Achim R. Baumgarten setzt seine „Hunsrücker Biographie“ weiter fort mit vier neuen Lebensbeschreibungen von Ernst Karl Gillmann (1890-1966), Johann Peter Beck (1797-1880), von Johannes Bückler, genannt Schinderhannes (1779-1803) und Charlotte Ströher (1895-1991), die von Baumgarten, Dunger, Mark Scheibe und Elke Heinemann erstellt worden sind. Den Abschluss des Heftes bildet wieder die von Heinemann zusammengetragene „Kleine Hunsrücker Bibliografie neuer Publikationen zur Geschichte und Kultur unseres Raumes“.

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