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Kirchberger Marktplatz wird schöner

Kirchberg – Der Kirchberger Marktplatz soll umgestaltet werden.

Eine Arbeitsgruppe hat sich zur Aufgabe gemacht, Anregungen zu geben und dafür zu sorgen, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt werden. Ihr gehören der Erste Beigeordnete Wolfgang Krämer sowie die Stadtratsmitglieder Christa Braun, Peter Kemmer und Michael Weiand an. Unterstützung erhält die Gruppe von den Ingenieuren Roland Becker und Sylvia Weiand vom „Büro für Architektur und Städtebau“ in Stromberg. In Vertretung der Ingenieure, die wegen heftigen Schneefalls nicht zur Sitzung erschienen, übernahm Wolfgang Krämer die Erläuterung der bisherigen Vorschläge. „Dass wir den Tagesordnungspunkt nicht vertagt haben, zeigt, wie ernst es uns ist und wie zügig wir die Veränderungen angehen wollen“, so Krämer.
Der historische Marktplatz mit seiner einzigartigen Fachwerk-Kulisse soll belebt werden, lautet das Ziel. Dazu gehört auch eine verstärkte gastronomische Nutzung, die nicht nur zu besonderen Gelegenheiten, wie bei der 750-Jahrfeier oder beim Gourmet-Fest „à la région“ ermöglicht werden soll.
Zunächst machte Krämer eine Bestandsaufnahme: „Wir haben wunderschöne große Flächen, aber wenig Belebendes“, begann der Erste Beigeordnete. „Und den scheußlichen Brunnen“, ergänzte ein Zwischenrufer aus dem Publikum, der nur bis zum Ohr des Pressevertreters drang. Weiterhin nimmt die Arbeitsgruppe Anstoß an der Telefonzelle vor dem Asia-Restaurant sowie an der dortigen Erhöhung, auf der sich eine Sitzgruppe befindet. „Die Sitzgruppe wirkt wie eine Mauer. Man kann dadurch vom Marktplatz weder das Restaurant sehen, noch kann man umgekehrt vom Restaurant auf den Marktplatz schauen“, fasste Krämer zusammen.
Nächster Stein des Anstoßes ist der, so Krämer, „Krüppelbaum“ vor dem Rathaus mit der Rundbank um den Stamm. Hier soll eine bessere, gerade Sitzmöglichkeit geschaffen werden, die auch als Kinderspiel-Möglichkeit genutzt werden kann. Und dass die ungeordneten Parkplätze vor dem Geschäft Tatjana verschenkter Raum sind, darüber ist sich die Arbeitsgruppe ebenfalls einig.
„Bei den genannten Beispielen handelt es sich um Dinge, die ohne viel großen Aufwand geändert werden können und viel Wirkung erzielen“, sagte Wolfgang Krämer. Hauptstraße und Kirchplatz sollen übrigens in das Neugestaltungskonzept einbezogen werden. Die Präsentation der bisherigen Ergebnisse, die von der Arbeitsgruppe vorgelegt wurde, endete mit dem Vorschlag, das weitere Vorgehen in drei Schritte zu untergliedern. Zunächst wird ein Gesamtkonzept erarbeitet. Dazu gehört im ersten Schritt eine Analyse der Mängel, die Erarbeitung von Vorschlägen und die Vorstellung der Planungen im Stadtrat. Die Bürger werden aufgefordert, sich daran zu beteiligen. Stadtbürgermeister Udo Kunz meinte: „Der Charme des Ganzen ist doch, dass das Planungsbüro die ganze Zeit von der Arbeitsgruppe begleitet wird.“ Im zweiten Schritt erfolgt dann die Konkretisierung der Maßnahmen mit Kostenschätzung in Abstimmung mit dem Stadtrat und den Platzanliegern und Eigentümern. Danach soll die Umsetzung erfolgen. Der Rat war einstimmig für die Vergabe des Auftrags an das Planungsbüro. Bis zur Umsetzung kostet das Ganze die Stadt 7247 Euro.

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