40.000
Aus unserem Archiv

Ein Zentrum für die Gesundheit entsteht

Büchenbeuren – Nur drei Monate nach dem Spatenstich wurde jetzt Richtfest am zentral gelegenen Gesundheitszentrum an der Nahtstelle zwischen Büchenbeuren und Sohren gefeiert.

Das erste dreistöckige Haus in Massivholzbauweise in Rheinland-Pfalz entsteht in Büchenbeuren.
Das erste dreistöckige Haus in Massivholzbauweise in Rheinland-Pfalz entsteht in Büchenbeuren.
Foto: Werner Dupuis

Büchenbeuren -  Nur drei Monate nach dem Spatenstich wurde jetzt Richtfest am zentral gelegenen Gesundheitszentrum an der Nahtstelle zwischen Büchenbeuren und Sohren gefeiert.

Das „Ärzteteam Büchenbeuren“, bestehend aus den Praxen Alpers, Böhme, List und Kramer, sowie die Apotheke Kaufmann sind das Rückgrat des Gesundheitszentrums, das ab Mitte nächsten Jahres zum Wohle der Patienten tätig sein wird. Ein Physiotherapeut, ein Sanitätshaus, die Sozialstation Rhein-Hunsrück-Nahe, ein Friseursalon und ein Café bilden einen interessanten Branchenmix. Der Komplex ist zugleich landsweit das erste dreigeschossige Gebäude in Massivholzbauweise. Bauherr und Planer ist Andreas Roll vom Planungsbüro Stadt-Land+Bahn in Boppard. Als Vorzeigeprojekt für nachhaltiges und klimafreundliches Bauen bezeichnete die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad das Gesundheitszentrum. Für Conrad ist der 2,5 Millionen teure Bau, der mit 200 000 Euro gefördert wird, ein hervorragendes Beispiel für das Potenzial des nachwachsenden Rohstoffs Holz. Das Projekt leiste damit einen bedeutenden Beitrag zur Markterschließung für Massivholzelemente. Für die Forst- und Holzbaubranche im Land sei es ein Durchbruch im dreigeschossigen Bauen mit dem Massivholzprodukt Brettsperrholz.
Mit Ausnahme des Treppenhauses, das aus Gründen des Brandschutzes in Beton gegossen ist, bestehen alle Wände und Decken aus massiven Brettsperrholzelementen. Auch die Wärmedämmung basiert auf Holzfasern. Zudem wird Holz für die Fassade, die Fenster, und Fußböden eingesetzt. Nach seiner Fertigstellung übertrifft das Gebäude die Anforderungen der Energiesparverordnung um 20 Prozent und wird darüber hinaus, dank der Fotovoltaikanlage in der Gesamtbilanz ein Plusenergiegebäude – hier wird mehr Energie erzeugt als verbraucht. Das dreigeschossige Gesundheitszentrum ist für Ministerin Conrad ein Impulsgeber für die rheinland-pfälzische Holzbranche und sichert zugleich beispielhaft die medizinische Basisversorgung in einer ländlichen Region.
Nach altem Handwerksbrauch sprach Zimmermeister Markus Vogt von Generalunternehmer Neubauer Ingenieurholzbau aus Dörth den Richtspruch.

Boppard Simmern
Meistgelesene Artikel
Anzeige
Anzeige
Online regional

Bettina TollkampBettina Tollkamp
Chefin v. Dienst
Online
E-Mail

epaper-startseite
Anzeige
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach