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    Zahl der Erwerbslosen im Kreis Neuwied nahm weiter ab

    Weniger Menschen auf Jobsuche, mehr offene Stellen und ein relativ ausgewogener Ausbildungsmarkt: Das sind Eckpunkte für den Arbeitsmarkt im April. Die Erwerbslosigkeit im Kreis Neuwied ging erneut deutlich zurück. Der Vergleich mit den Vorjahreswerten signalisiert, dass die Wirtschaftskrise und ihre Folgen weitgehend überwunden sind. 5499 Erwerbslose zählten die Statistiker der Neuwieder Agentur Ende April – 134 weniger als im März und 715 weniger als vor einem Jahr. Die Quote liegt bei 5,9 Prozent – nach 6,0 Prozent im Vormonat und 6,6 Prozent im Vorjahr.

    Kreis Neuwied - Weniger Menschen auf Jobsuche, mehr offene Stellen und ein relativ ausgewogener Ausbildungsmarkt: Das sind Eckpunkte für den Arbeitsmarkt im April. Die Erwerbslosigkeit im Kreis Neuwied ging erneut deutlich zurück. Der Vergleich mit den Vorjahreswerten signalisiert, dass die Wirtschaftskrise und ihre Folgen weitgehend überwunden sind. 5499 Erwerbslose zählten die Statistiker der Neuwieder Agentur Ende April – 134 weniger als im März und 715 weniger als vor einem Jahr. Die Quote liegt bei 5,9 Prozent – nach 6,0 Prozent im Vormonat und 6,6 Prozent im Vorjahr.

    Diesmal profitieren auch die Langzeitarbeitslosen im Agenturbezirk (Neuwied/Altenkirchen) von der günstigen Entwicklung. Innerhalb von vier Wochen sank ihre Zahl um 107 auf nun 6114; vor einem Jahr lag sie sogar um 691 höher. Deutlicher zeichnet sich die Entspannung allerdings bei jenen ab, die meist unter einem Jahr arbeitslos sind. Ihre Zahl liegt derzeit bei 3241; vor vier Wochen gab es hier noch 206 und vor einem Jahr sogar 864 Arbeitslose mehr.
    Die Stabilisierung des Arbeitsmarktes lässt sich auch an der steigenden Zahl gemeldeter Stellen ablesen. Im Kreis Neuwied kamen neu 489 Stellen hinzu. Da im gleichen Zeitraum im gesamten Agenturbezirk 573 Stellen besetzt werden konnten, hat die Arbeitsagentur derzeit 1392 offene Stellen im Bestand – 904 davon aus dem Kreis Neuwied. Vor einem Jahr wies die Statistik für den gesamten Bezirk gerade mal 485 Stellen aus.
    Erfreulich entwickelt sich nach Ansicht von Agenturchefin Ulrike Mohrs auch der regionale Ausbildungsmarkt. Gab es im April 2010 noch 1090 unversorgte Bewerber, denen gerade mal 453 offene Lehrstellen gegenüberstanden, gleichen sich Angebot und Nachfrage in diesem Jahr deutlich an. So sind bei den Berufsberatern derzeit noch 972 Jugendliche gemeldet, die eine Lehrstelle suchen. Gleichzeitig liegen noch 756 offene Ausbildungsangebote vor.
    Dass die Lücke zwar deutlich kleiner geworden ist, aber nach wie vor existiert, beunruhigt die Mohrs nicht. „Wir wissen aus Erfahrung, dass viele der Jugendlichen, die heute noch auf unserer Liste stehen, am Ende doch lieber weiter zur Schule gehen wollen oder längst eine Lehrstelle gefunden haben.“ Dieser „Schwund“ sei bei den gemeldeten Ausbildungsplätzen hingegen kaum zu erwarten. „Wir nähern uns dem Punkt, an dem es für Arbeitgeber schwieriger ist, qualifizierten Nachwuchs zu finden. Und das wird sich in den nächsten Jahrzehnten noch verschärfen.“ Betrieben rät Mohrs deshalb, möglichst frühzeitig den Nachwuchs für die Zukunft auszubilden. Aber auch für Jugendliche gibt sie keine Entwarnung. Wer nicht von vornherein zu den Verlieren gehören will, sollte sich bereits in der Schule anstrengen.“

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