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Dierdorf

Westerwald Bank in Dierdorf: Neubau zwischen "Hightech und Heimat"

Angela Göbler

Der Startschuss ist gefallen: In weniger als einem Jahr soll die Dierdorfer Filiale der Westerwald Bank in ein brandneues Gebäude umziehen, die Bauarbeiten haben jetzt offiziell angefangen. Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter trafen sich mit Dierdorfs Bürgermeister Horst Rasbach in der Königsberger Straße im Gewerbegebiet „Märkerwald“, um den symbolischen ersten Spatenstich für den rund drei Millionen Euro teuren Neubau eigenhändig zu setzen.

Im Dierdorfer Gewerbegebiet „Märkerwald“ soll schon in einem Jahr eine hochmoderne neue Filiale der Westerwald Bank entstehen. Die zentral am Dierdorfer Marktplatz gelegene Filiale muss dafür weichen.
Im Dierdorfer Gewerbegebiet „Märkerwald“ soll schon in einem Jahr eine hochmoderne neue Filiale der Westerwald Bank entstehen. Die zentral am Dierdorfer Marktplatz gelegene Filiale muss dafür weichen.
Foto: Angela Göbler

Mit einem Neubau geliebäugelt hat die Vorstandsetage der Westerwald Bank schon länger: Bisher liegen die Geschäftsräume in einem Mietobjekt beim Dierdorfer Marktplatz und somit zwar zentral, aber auch mit einigen Nachteilen behaftet. Neben ausreichend Parkplätzen fehlte auch Platz für zusätzliche Bankschließfächer und eine moderne und offene Gestaltung.

Das soll auf dem Grundstück in der Königsberger Straße – gleich neben dem Westerwälder Wirtschafts- und Zukunftszentrum (WWZZ) – anders werden: „Wir investieren nicht nur in Bits und Bytes, sondern auch in zukunftsfähige neue Filialen“, betont Dr. Ralf Kölbach, Mitglied des Vorstandes der Westerwald Bank. „Moderne Begegnungszentren verlangen eine Einbindung von Kunden und Mitgliedern sowie Mitarbeitern in der Filialgestaltung. Nicht der Vorstand entscheidet, wie eine Geschäftsstelle auszusehen hat, sondern unsere Kunden und Mitglieder in Zusammenarbeit mit unseren Kollegen vor Ort.“

So sollte auch beim Neubau der der Kundebedarf die Richtung vorgeben: Bei einem Planungsworkshop waren sowohl Kunden als auch Mitarbeiter und Mitglieder aktiv an der Planung beteiligt. Dabei herausgekommen ist ein Entwurf für einen Neubau der „Hightech und Heimat“ vereinen soll. So soll das vorherrschende Bauelement des neuen Gebäudes Holz sein und damit der waldreichen Region rund um Dierdorf Rechnung tragen. Außerdem soll die Filiale Platz bieten für weitere Gewerbeflächen. Dazu heißt es in einer Pressemitteilung der Westerwald Bank: „Angestrebt wird eine besondere Kombination aus analoger und digitaler Welt in modernster Weise nach dem Muster der bundesweiten Testfiliale der Volks- und Raiffeisenbanken in Bad Marienberg, die sich seit ihrer Wiedereröffnung größten Interesses erfreut und weiterhin als zentrales „Testlabor“ des genossenschaftlichen Finanzverbundes zum Thema ‚Filiale der Zukunft – Zukunft der Filiale‘ dienen wird.“

Auch die Umsetzung von Nachhaltigkeit steht auf der Agenda: Diese wird durch Elemente wie niedriger Energieverbrauch des Gebäudes, Einsatz moderner Technologie, Klimaschutz sowie einer Photovoltaikanlage auf dem Dach berücksichtigt. Unter dem Strich soll somit eine Bankfiliale als „Ort der Begegnung“ entstehen: „Sie muss ein Ort sein, den die Kunden gerne aufsuchen“, fassen das die Vorstandsmitglieder zusammen. Der Zeitplan ist straff: Im dritten Quartal 2018 soll der Neubau stehen und zur Einweihung einladen werden. Dann können sich Mitarbeiter und Kunden selbst an Ort und Stelle ansehen, wie ihre Planungswünsche umgesetzt wurden.

Von unserer Mitarbeiterin Angela Göbler

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