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Engers/Heimbach-Weis/Block

Vorschau: Das steht in Engers, Heimbach-Weis und Torney 2018 an

Regine Siedlaczek

Sanierungsarbeiten und Altlasten stehen in Engers und Block 2018 gleichermaßen auf der Liste, denn im Vorjahr begonnen oder beschlossen, warten zahlreiche Maßnahmen in diesem Jahr noch immer auf ihren Abschluss.

Die Engerser hoffen in diesem Jahr auf ein Ende der Sanierungen am Alten Rathaus.  Foto: Regine Siedlaczek
Die Engerser hoffen in diesem Jahr auf ein Ende der Sanierungen am Alten Rathaus.
Foto: Regine Siedlaczek

Ortsvorsteher Dieter Neckenig sieht im Stadtteil Engers zumindest das Alte Rathaus auf einem guten Weg. Dort gehen die Sanierungsarbeiten nämlich voran: „Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr mit allem fertig werden.“ Skeptisch dagegen sieht Neckenig andere Projekte. So habe sich in Sachen Straßenbeleuchtung zwischen dem großen Turm und dem Pfarrheim noch immer nichts getan: „Dieses Thema haben wir bereits seit 2016 auf der Tagesordnung“, erklärt Neckenig, daher hoffe man, dass entsprechende Leuchtmittel 2018 endlich an ihren Platz kommen. Gleiches gelte für die Gestaltung des Platzes neben dem Pfarrheim. Für dieses Projekt stellte der Ortsbeirat aus eigenen Mitteln bereits vor mehr als einem Jahr 5400 Euro zur Verfügung. Geschehen sei allerdings noch immer nichts, wie Neckenig kritisiert.

Stillstand herrsche außerdem in Sachen Radwegverbindung zwischen Neuwied und Engers. „Hier ist lange nichts gemacht worden, daher hoffen wir auf eine Sanierung in diesem Jahr“, sagt Neckenig, der auch das Thema Engerser Sporthalle für 2018 auf der Agenda hat: „Die sanitären Anlagen müssen unbedingt gemacht werden.“

Müllabladen ist ein Ärgernis

Ein großes Problem, das Neckenig und sein Gremium in diesem Jahr angehen möchten, ist das unerlaubte Abladen von Müll. Dies sei unter anderem im Bereich der Straße Im Schützengrund ein Ärgernis: „Wir wünschen uns, dass das Ordnungsamt in diesem Jahr endlich aktiv wird“, fordert der Ortsvorsteher.

Mit alten Problemen starten auch die Menschen in Block ins neue Jahr. Denn Themen wie die noch immer nicht funktionstüchtige Rettungstür nahe der Bundesstraße 42, die zerbrochene Scheibe an der Bushaltestelle oder die nach wie vor fehlenden Blumenkübel zur Reduzierung der Geschwindigkeit an der Elbinger Straße ziehen sich ebenso ins neue Jahr wie die lediglich provisorisch geflickten Löcher im Asphalt des Stadtteils.

Frust über Altlasten

Ortsvorsteherin Gabriele Hartenfels zeigt sich ebenso wie ihre Mitstreiter aus dem Ortsbeirat frustriert über die Altlasten, die nun das neue Jahr betreffen: „Das vergangene Jahr war nicht zufriedenstellend“, fasst sie zusammen. So frage man sich, wozu Ortsbeiratssitzungen durchgeführt werden: „Wir beantragen Verbesserungen, die nicht umgesetzt werden, und für die Blocker Bürger sieht es dann so aus, als würden wir nichts unternehmen“, kritisiert Hartenfels.

Etwas positiver sehe es dagegen in Sachen Dahm-Gelände zwischen Rastenburger Straße, Mittelweg, Heilsberger und Frauenburger Straße aus. So sollen die Arbeiten in diesem Bereich starten, sobald alle Genehmigungen vorliegen.

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