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Niederbieber

Viel Livemusik in der „1. Biewerer Kneipennacht“

Keine 5000 Einwohner hat Niederbieber, aber fünf Gaststätten. Und auf diese Kneipenkultur ist man stolz im Ort, wie Achim Maur vom Vorstand des „Vereins Niederbieberer Bürger“ (VNB) versichert. Grund genug für ihn, eine Aktion auf die Beine zu stellen, die diese Tradition hoch hält und gleichzeitig den Wirten zu einem umsatzstarken Abend verhelfen soll: die 1. Biewerer Kneipennacht.

Angelehnt an ein Konzept, das in größeren Städten schon erfolgreich gelaufen ist, wird es am kommenden Samstag in vier Kneipen parallel Livemusik geben. Los geht's um 19 Uhr, das Ende ist offen. Die Gäste zahlen einmalig 5 Euro Eintritt und können dann rotieren, also von Kneipe zu Kneipe wandern. Schließlich sind die fußläufig problemlos erreichbar.

„Allen Unkenrufen zum Trotz haben wir die Wirte unter einen Hut bekommen. Sie waren alle begeistert von der Idee“, erzählt Maur zufrieden und schränkt ein, dass sich eine Gaststätte aus organisatorischen Gründen schließlich doch ausklinken musste. So bleiben vier Kneipen übrig, in denen für die verschiedenen musikalischen Geschmäcker etwas angeboten wird.

„Zur Wied“ spielt die unter anderem vom Deichstadtfest bekannte Neuwieder Band „Ohne Filter“, die unplugged Rock- und Popsongs aus fünf Jahrzehnten covert und sich auf ein dichte Atmosphäre freut.

"Ohne Filter"
"Ohne Filter"
Foto: Jörg Niebergall

„Wenn allein aus Neuwied all die kommen, die mir das gesagt haben, platzt das Ding aus allen Nähten“, hat Bandleader Dirk Gilgenberger gegenüber Achim Maur schon angekündigt. Der wiederum betont, dass es dem VNB wichtig war und ist, dass die Musiker in der Gaststätte selbst und nicht in einem Saal auftreten. „Wir wollen schon diese besondere Kneipenstimmung haben“, unterstreicht er.

Die wird auch Klaus Lempart erzeugen. Der Musiker hat zwei Mal das Neuwieder Karnevals-Prinzenlied komponiert und den Mallorcahit „Hey DJ“ geschrieben.

Am Samstag will er „Zur Aubach“ mit Live-Partymusik einheizen. Und während er den Begriff „Alleinunterhalter“ nicht so wirklich mag, hat der „On Dremmsche“ auftretende „The Printers“ damit kein Problem. Von ihm gibt es auch Karaoke.

„Gute authentische Livemusik von den 1960er-Jahren bis heute“ versprechen schließlich „Time Machine Recycled“, die im „Central“ auftreten. Bei der Gruppe handelt sich um Musiker, die früher auch bei den legendären „Silhouettes“ gespielt haben.

Und was erwartet Maur von dem Abend? Vor allem natürlich gute Stimmung. „Ich will, dass die Leute zusammenkommen und miteinander reden. Das Schönste wäre, wenn sich weitläufige Nachbarn, die bislang wenig miteinander zu tun haben, treffen, zusammen ein Bier trinken und Spaß haben“, sagt er.

Wie viel Leute wohl kommen werden, kann er dagegen nur schwer schätzen. „Wir planen mit irgendwas zwischen 250 und 500 Besuchern, auch wenn man uns schon Angst gemacht haben, dass wir überrannt werden. Aber bei der Premiere weiß man das ja nie“, erzählt er im Gespräch mit der RZ.

Premiere ist auch das Stichwort für die Zukunft. „Sie heißt nicht umsonst erste Biewerer Kneipennacht“, betont Maur und macht damit deutlich: Wenn es halbwegs so läuft, wie sich die VNB-Verantwortlichen das vorstellen, soll es eine Fortsetzung geben.

Und zumindest die ersten Reaktionen auf die Ankündigung der Kneipennacht sind schon einmal durchweg positiv. Das gilt auch für die Wirte. „Ich hab auf das Solidarprinzip gedrungen, dass die Eintrittsgelder in einen großen Topf kommen und am Ende durch vier geteilt werden. Auch damit waren alle sofort einverstanden“, freut sich de Organisator.

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