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    Urbacher Jahrmarkt: Ein Fest der Geselligkeit

    Der „Tag der Deutschen Einheit“ ist für die Urbacher immer ein doppelter Grund zum Feiern: Diesen Termin haben sich die Gemeinde und die Ortsvereine nämlich ausgesucht, um ihren Jahrmarkt auszurichten. Der wiederum ist freilich keine neue Einrichtung, sondern begründet sich auf einer Jahrhunderte alten Tradition. So hatten auch in diesem Jahr wieder viele Händler, Aussteller und Gewerbetreibende ihre Stände in Sichtweite des Weihers aufgeschlagen und verknüpften so die alte Sitte des Handelns unter freiem Himmel mit dem modernen Wunsch nach Geselligkeit und Gemeinschaft.

    Auf dem Jahrmarkt in Urbach haben am Dienstag wieder viele Menschen vorbeigeschaut und den Geldbeutel für verschiedenste Dinge gezückt.
    Auf dem Jahrmarkt in Urbach haben am Dienstag wieder viele Menschen vorbeigeschaut und den Geldbeutel für verschiedenste Dinge gezückt.
    Foto: Angela Göbler

    Die Wurzeln des Urbacher Marktes gehen bis weit ins 14. Jahrhundert zurück. Damals noch lebenswichtig für die Landbevölkerung und die letzte Chance, sich für den langen Winter mit Waren einzudecken, ist es heute vor allem das gesellige Leben, das die Besucher anlockt. Und der Urbacher Jahrmarkt braucht nicht viel Getöse drum herum, ein aufwendiges Rahmenprogramm vermisst hier niemand. Dafür kann sich das Warenangebot sehen lassen: Zwischen Dorfgemeinschaftshaus, Grundschule und Mehrzweckhalle wurden auch dieses Mal wieder die Schnäppchenjäger fündig. Schaffelle und Tischdecken, Nachthemden und Baumwollsocken, aber auch Leckereien aus der Region und sogar die ersten Weihnachtsdekorationen lockten die Besucher an die Verkaufsstände.

    Auch die Dorfvereine, die den Markt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde organisieren, waren natürlich vertreten, allen voran der Verkehrs- und Verschönerungsverein, der an seinem Stand nicht nur zur Weinprobe bat, sondern auch selbst gemachte Marmeladen und Liköre im Angebot hatte. Nur ein paar Meter weiter duftete es verführerisch aus der Marktbude des Kindergartens, wo den ganzen Tag über eine leckere Waffel nach der anderen gebacken wurde.

    Foto: Anela Göbler

    Gegen Mittag wurde das Festzelt zum Mittelpunkt des Geschehens, konnten die Marktgänger doch hier Westerwälder Kartoffelsuppe schlemmen, während gleich vor der Tür ein Karussell und einige Kirmesbuden auf vergnügungswillige Gäste warteten. Vor allem die Kinder hatten hier ihren Spaß, nachdem sie sich vorher beim Kinderschminken in farbenfrohe Schmetterlinge und Fabelwesen verwandelt hatten.

    Auch der bedeckte Himmel hat die Besucher nicht aufgehalten: Über wechselhaftes Wetter ärgerten sich in Urbach die wenigsten. Stattdessen nutzen die Dorfleute den Tag, um mit ihrer traditionsreichen Veranstaltung ihre Gemeinschaft zu festigen und mit Gästen ein paar vergnügliche Stunden zu haben. So eine schöne Tradition hat sicher noch etliche Jahre vor sich.

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