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    Tierschützer im Kreis Neuwied suchen dringend Helfer

    Richtige Ruhe kennen sie eigentlich nicht. Nicht nur, dass sie ihre Schützlinge jeden Tag versorgen und beschäftigen müssen, die Tierschützer im Kreis Neuwied bekommen auch permanent neue Anfragen, ob sie Hund, Katze, Kaninchen und Co. aufnehmen können. „Es sind täglich mehrere“, berichtet die stellvertretende Leiterin des Tierheims Ludwigshof, Sabine Reffgen, und ihre Mitstreiterinnen Stefanie Schütze (Arche Noah Siebengebirge und Westerwald) sowie Ingrid Haberscheidt (Katzenhilfe Neuwied) stimmen ihr uneingeschränkt zu. Sie alle appellieren: „Wir brauchen dringend mehr freiwillige Helfer.“

    Kreis Neuwied. Richtige Ruhe kennen sie eigentlich nicht. Nicht nur, dass sie ihre Schützlinge jeden Tag versorgen und beschäftigen müssen, die Tierschützer im Kreis Neuwied bekommen auch permanent neue Anfragen, ob sie Hund, Katze, Kaninchen und Co. aufnehmen können. „Es sind täglich mehrere“, berichtet die stellvertretende Leiterin des Tierheims Ludwigshof, Sabine Reffgen, und ihre Mitstreiterinnen Stefanie Schütze (Arche Noah Siebengebirge und Westerwald) sowie Ingrid Haberscheidt (Katzenhilfe Neuwied) stimmen ihr uneingeschränkt zu. Sie alle appellieren: „Wir brauchen dringend mehr freiwillige Helfer.“

    Von unserem Redakteur Ulf Steffenfauseweh

    Dabei ist die Situation in diesem Jahr nicht einmal besonders dramatisch. Denn während die Sommerferien traditionell eine Zeit sind, in der besonders viele Tiere ausgesetzt oder laufen gelassen werden, sind die Heime und Pflegestellen im Kreis Neuwied 2012 überraschenderweise nicht so überlaufen wie in der Vergangenheit schon beobachtet. Das bestätigen Ludwigshof und Arche. Lediglich bei den Katzen, die im Sommer ihre Haupt-Fortpflanzungszeit haben, beschreibt Haberscheidt die Situation als „ziemlich heftig“. Deshalb sucht sie aktuell händeringend nach Familien, die bereit sind, für vier bis acht Wochen eine Katzenmutter mit ihrem Wurf großzuziehen. „Der Verein übernimmt alle Kosten“, betont sie.

    Ein weiterer Grund, warum gerade hier die Situation brennt, ist, dass das Tierheim Ludwigshof seit wenigen Wochen einen absoluten Aufnahme- und Vermittlungsstopp verhängen musste, da das Katzenhaus wegen eines grassierenden Pilzes unter Quarantäne steht. Reffgen hofft aber, dass sich das in den nächsten Tagen erledigt und der Tierarzt die Freigabe erteilt.

    Ein anderes Problem des Ludwigshofs ist der Zustand des Hundehauses, das Reffgen „Alcatraz“ nennt. Die Bedingungen sind für die Tiere dort derzeit jedenfalls alles andere als optimal, weil sich die Hunde durch die Gitterstäbe sehen können und es keine vernünftige Schalldämpfung gibt. Der Lautstärkepegel schwillt so schnell auf ein kaum mehr erträgliches Maß an. Doch dort ist Abhilfe in Sicht: Das Haus, das ursprünglich ein Hühnerstall war, soll ab Oktober komplett entkernt und umgebaut werden. Dann erhält jeder Hund beziehungsweise jede Hundegruppe ein kleines Apartment, wie Reffgen sagt. „Nur größer wird es leider nicht“, bedauert sie.

    Und auch deshalb hofft sie – wie alle Tierschützer im Kreis Neuwied –, dass sich Menschen finden, die Tieren ein richtiges Zuhause bieten wollen. „Wir können nur selten perfekte Tiere vermitteln, etwas Arbeit müssen sich die Besitzer machen. Aber Tiere aus dem Tierschutz sind nicht weniger Wert. Sie haben nur mehr erlebt“, beteuert sie.

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